VG EICH: Ursula Orth erneut als Gleichstellungsbeauftragte bestätigt
Nicht müde im Kampf für Frauenrechte
VG-Bürgermeister Maximilian Abstein (rechts) und Büroleiter Marcus Keller (rechts) gratulieren Ursula Orth.
Obwohl Ursula Orth seit 25 Jahren das Amt der Gleichstellungsbeauftragten in der Verbandsgemeinde Eich innehat, ist sie noch nicht müde geworden sich für Gerechtigkeit und Gleichheit einzusetzen. Grund genug hätte sie: Seien es die schlaflosen Nächte oder die unzähligen Telefonate, die ihr die Einzelschicksale bescheren. Von Alleinerziehenden und der Armut, die Begleitung zu Behörden, kurzfristiger Wohnungssuche, bis hin zu einer Morddrohung, muss sie mit allen menschlichen Belangen umgehen.
„Manchmal fühle ich mich wie eine Missionarin, die immer wieder von vorne anfangen muss“, sagte Ursula Orth dem VG Rat. Die monatliche Aufwandsentschädigung geht für Fahrtkosten, Präsente für Referenten und auch schon mal für einen Kühlschrank für Bedürftige drauf, ganz zu schweigen von privaten Aufwendungen. Doch auch die Weiterbildungen, Teilnahmen und Kontakte zu den Frauenverbänden, Gewerkschaften und den Ministerien in Mainz, gehören dazu. Dafür zollen ihr alle Mitglieder des Verbandsgemeinderates großen Respekt. Wenn sie sich etwas wünschen dürfte, wäre es weiterhin Kraft zum Kämpfen, Mut zum Träumen und eine Gemeinschaft und Unterstützung der Frauen untereinander. Da Ursula Orth selbst als Kind einer Flüchtlingsfamilie aufwuchs, ist sie stolz darauf unbürokratisch helfen zu können. Daher rührt auch ihre Kraft einfach weiterzumachen. „Ich danke Ursula Orth für ehrenamtliches Engagement und zolle ihr großen Respekt", so VG-Bürgermeister Maximilian Abstein.