
Von Rudolf Uhrig › Röhm ist ein global tätiges Chemieunternehmen mit Standorten in Parsippany, New Jersey, USA, oder im Minhang District in Shanghai. Weltweit beschäftigt Röhm 2.700 Mitarbeitende. 1955 kam Röhm nach Worms, wo sich mittlerweile das größte Werk mit 1.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern befindet. 100 davon sind Auszubildende, die im Ausbildungszentrum für Berufe in den Bereichen Produktion, Labor, Technik und Logistik in drei bzw. 3 ½ Jahren ausgebildet werden.
Röhm gehört weltweit zu den führenden Herstellern in der Methacrylat-Chemie und ist daher ein begehrter „Ausbildungsbetrieb“. Am Freitag hatte Röhm zum „Tag der offenen Tür der Ausbildung“ an die B 9 eingeladen. An rund 20 Stationen und Infoständen präsentierten Auszubildende sowie Ausbilder und Ausbilderinnen praxisnah ihre Berufe. Sie luden zum Mitmachen ein, standen aber auch sehr kompetent für persönliche Gespräche bereit. Auch Ausbildungsleiter Andreas Ackermann, der eine 40-jährige Berufserfahrung mit sich bringt, war omnipräsent.
Er und seine Crew hatten sich auch für diesen Tag einiges einfallen lassen. Insofern waren die Gespräche auf Augenhöhe, aber auch die Mitmachaktionen, an denen rund 360 Besucher, darunter auch die Jobfüxe der Karmeliter-Realschule plus, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Jugendliche bei der Berufsorientierung zu begleiten, sehr gefragt. Groß war der Andrang im Elektrobereich, wo die Besucher PLEXIGLAS®-Platten mit einem individuellen Motiv selbst zusammenlöten und beleuchten konnten. Bei den Industriemechanikern lockte die Herstellung eines Klebestreifen-Abrollers aus dem 3-D-Drucker, zusammen mit Elementen aus PLEXIGLAS® und Metall. Zu den interessanten Experimenten im Chemiebereich gehörten die Bedienung einer Destillationsanlage oder das Abwiegen und Mischen von Stoffen für eine Lavalampe.
„Wir haben uns sehr über das große Interesse und die vielen neugierigen Besucherinnen und Besucher gefreut. Unsere Ausbildungsberufe sind nicht nur vielseitig, sondern auch spannend – mit zahlreichen Möglichkeiten, eigene Stärken einzubringen und die berufliche Zukunft aktiv zu gestalten“, war das positive Fazit von Ausbildungsleiter Andreas Ackermann am Freitagabend.
Aber auch Spiel und Spaß kamen nicht zu kurz. Beim Kahoot-Quiz zum Beispiel konnten die Besucher ihr Wissen über Röhm unter Beweis stellen. Auch die Fotobox – in der man sich mit persönlicher Schutzausrüstung fotografieren lassen konnte – oder das Staplerbasketball, waren permanent besetzt. Und auch die jungen Damen hatten beim Schrauben oder Feuerlöschen ihre persönlichen Erfolgsmomente.
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