JUNGE UNION: Junge Politiker begehen Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus
„Nie wieder!"
Die Junge Union gedenkt auch in diesem Jahr der Opfern des Holocausts.
„Nie wieder!" – In diesem Zeichen traf sich die Junge Union Worms mit den anderen Kreisverbänden in Rheinhessen am 27. Januar dem „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“ in der neuen Synagoge in Mainz. „Für die Junge Union ist das Gedenken an die Opfer des Holocausts zu einer Tradition geworden, die wir auch weiterhin pflegen wollen.“, so Marco Schreiber, Vorsitzender der Jungen Union Worms. Gemeinsam mit dem örtlichen Rabbiner führten die Jungpolitiker eine spannende Diskussion, im Anschluss an eine Führung durch die beeindruckenden Räumlichkeiten der Synagoge. „Sich über das Geschehene aus der Vergangenheit im Klaren zu sein, um daraus für die Zukunft lernen zu können, das ist gewissermaßen das Motto unter dem dieser Besuch stand.“, ergänzt Vorstandsmitglied Marvin Schäfer.
„Zur Wachsamkeit ermahnen"
Die Nachwuchspolitiker der CDU trafen sich in den letzten Jahren unter anderem auch in der Gedenkstätte KZ Osthofen und im jüdischen Museum in Worms. „Es ist wichtig, dass auch die jungen Generationen aufgeklärt und zur Wachsamkeit ermahnt werden. Unser Rheinhessen ist geprägt von einer großen jüdischen Kultur, über die wir uns jedes Jahr ein Stück mehr informieren wollen.“, betont Schreiber abschließend.
Der 27. Januar ist seit 1996 ein offizieller staatlicher Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus. Er wurde durch die Proklamation des Bundespräsidenten Roman Herzog eingeführt.