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Fr., 10. November 2017, 20:19 Uhr
SC Freiburg II kommt am Samstag um 14 Uhr zum letzten Vorrundenspiel in die EWR-Arena / Konzentration von Anfang an
Noch 12 Punkte sind bis zum Weihnachtsfest drin!
Hinten dicht machen und dafür auf der Gegenseite die Tore erzielen, muss die Devise der Wormaten beim Heimspiel gegen Freiburg lauten. Foto: Felix Diehl
VON KLAUS DIEHL Wenn heute um 14 Uhr, zum Ende der Vorrunde in der Regionalliga Südwest, die U23 des Bundesligisten SC Freiburg in die EWR-Arena einläuft, so bietet sich ein Tabellenbild, das für diese Jahreszeit den Wormaten meist nicht unbekannt ist, aber auch oftmals noch positiv beeinflusst werden konnte. Mit 17 Punkten steht die Mannschaft des Trainer-Duos Steven Jones und Max Mehring nur zwei Plätze von einer möglichen Abstiegszone von fünf Mannschaften entfernt. Mit anderen Worten, da wäre ein Dreier das richtige Konzept, was aber gegen die jungen Breisgauer nicht einfach werden dürfte. Gegen den Unterbau aus dem sonnenreichen und schönen Freiburg, deren U23 nach der Saison 2015/2016 aus der Regionalliga abstieg, um sofort nach einem Jahr wieder in die Regionalliga Südwest zurückkehrte, ist das Punktekonto aus bisher sechs Heimspielen mit drei Siegen, zwei Niederlagen und einem Unentschieden fast ausgeglichen.
Darunter eine 0:5-Klatsche am 4. September 2010 und eine noch deutlichere 2:7-Niederlage am 1. März 2014. Die sehr junge und mit sehr gut ausgebildeten Fußballern besetzte U23 des Freiburger SC ist ein sehr spielstarker Gegner, das beweist auch der bisherige Saisonverlauf. Unter anderem mit Siegen in Koblenz und beim SV Waldhof Mannheim. Zuhause ließ man dem 1. FC Saarbrücken sowie den Kickers aus Offenbach und dem SV Elversberg keine Siegchance. Dennoch mussten sie auf eigenem Platz etliche und sicher geglaubte Punkte abgeben. Doch mit 28 Punkten und dem 6. Tabellenplatz liegen die Breisgauer im Soll und werden wohl keine Angst um den Klassenerhalt haben müssen.
Ihre Stärke ist die Defensive und wird gelenkt von dem mittlerweile 37 Jahre alten Ivica Banovic. Der ehemalige kroatische Nationalspieler feierte einst mit Werder Bremen und dem 1. FC Nürnberg Erfolge im DFB-Pokal und hat bisher bis auf zwei Minuten alle 17 Spiele mitgemacht. Ansonsten alles mehr oder weniger junge Spieler. Beachtenswert ist, dass die Breisgauer in ihren bisher 17 Spielen 21 Tore erzielen konnten, was den Ergebnissen nach für eine starke Defensive und effektive Offensive spricht. Aber nur, wenn man sie spielen lässt und das wird und müssen die Wormaten heute gegen den von Christian Preußer trainierten Gast nach Möglichkeit verhindern.
Da bleibt aber gleich die Frage, wie die Wormaten heute aufspielen werden? Alles andere als ein Sieg wäre für die Wormaten in der augenblicklichen Lage kontraproduktiv. Es ist zu wünschen mag, dass der VfR zum Ende des Jahres nicht nur in diesem, sondern auch den noch folgenden ersten drei Spielen der Rückrunde, soviele Punkte wie möglich einfahren kann. Zweimal heißt es noch auf eigenem Platz am 18. November gegen die Stuttgarter Kickers und am 1. Dezember gegen den FSV Frankfurt anzutreten. Dem steht nur noch die Auswärtshürde am 25. November beim FSV Mainz 05 II gegenüber. Eine echt gute Gelegenheit, das Punktekonto aufzubessern und mit neuem Mut und Selbstvertrauen in das Jahr 2018 zu gehen. Alla Wormatia, nutzt die Gunst der Stunde zumindest in den drei Heimspielen bis zum Ende des Jahres. 9 Punkte sind möglich!