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  • So., 31. Mai 2015, 22:15 Uhr
    Wormser Pfingstmarkt lockte bei herrlichem Wetter an neun Tagen viele Besucher an / Gelungener Mix aus Fahrgeschäften, Gastronomie und Ausstellung

    Noch einmal großer Ansturm am Abschlusstag

    Der Vorsitzende des Schaustellerverbandes Wonnegau-Worms zog ein positives Fazit des neuntägigen Pfingstmarktes. Foto: Gernot Kirch


    Von Gernot Kirch Beim Wormser Pfingstmarkt gab es am Sonntag zum Abschluss rundum zufriedene Gesichter. So zog der Vorsitzende des Schaustellerverbandes Wonnegau-Worms, Rene Bauer, nach neun Tagen gegenüber dem Nibelungen Kurier ein positives Fazit und sprach von einer gelungenen Veranstaltung. "Die Wormser haben den Pfingstmarkt wieder entdeckt und sind in großer Zahl auf den Platz gekommen", fasste er  seine Eindrücke zusammen und fügte an, dass sie natürlich Glück mit dem Wetter hatten, denn es war weder zu heiß, noch hatte es geregnet.

    Attraktiver Mix

    Als weitere Garanten für den Erfolg nannte er den gelungenen Mix aus attraktiven Fahrgeschäften, einem großen kulinarischen Angebot und der Verkaufsausstellung. Gerade bei den Fahrgeschäften habe der Pfingstmarkt einige echte Highlights gehabt, die das Publikum anzogen. Hier nannte er etwa die Wasserachterbahn "Big Splash", die Riesenschaukel "Hipphopp" oder das rasanten Karussell "Flipper." Wichtig sei aber auch, so Rene Bauer, dass es Angebote für die ganze Familie und hier besonders für die Kinder gab. Sehr gut angenommen worden sei der Kindertag am Donnerstag, bei dem es durchgehend "halbe Preise" gab.

    Gestimmt habe auch das gastronomische Angebot. Wer etwa ein Feuerwurst, ein Steak, ein Eis oder Süßigkeiten essen wollte, habe ein großes und gutes Angebot vorgefunden..

    Deutlicher Aufwärtstrend

    Der Pfingstmarkt, so Rene Bauer, habe 2015 einen deutlichen Aufwärtstrend gehabt und sich nach dem Backfischfest als Fest Nummer zwei in Worms etablierte bzw. seine Rang wieder eingenommen. Ein wichtiger Faktor seien auch die guten Parkmöglichkeiten. Auf die Frage nach den Öffnungszeiten und der Größe des Platzes, antwortet Rene Bauer, beides stimme. Dass der Rummel um 23 Uhr schließe, sei in Ordnung.

    Größerer Abstand zum Spectaculum

    Rene Bauer brachte aber auch Verbesserungsvorschläge und Kritik an. So sei es nicht sehr zweckmäßig, wenn der Pfingstmarkt direkt eine Woche nach dem Spectaculum sei. Dies müsse entzerrt werden. Die Organisatoren sollten auch an die Leute mit dem kleinen Geldbeutel denken, denn diese könnten nur einmal im Monat auf einen Rummel gehen und da seien zwei Veranstaltungen zu viel. Optimiert werden könnte auch das Rahmenprogramm, hier müsste ein attraktiveres Programm, etwa auch mit musikalischen Darbietungen kreiert werden. Das Feuerwerk sei wichtig, aber auch hier gebe es noch Verbesserungsmöglichkeiten.

    Ein besonderer Dank von Rene Bauer ging in Richtung der Wormser Stadtverwaltung. Hier haben die Zusammenarbeit wieder hervorragend funktioniert.

    Attraktive Ausstellung

    Das zweite Standbein des Pfingstmarktes war die Messe mit rund 100 Ausstellern. Sowohl auf den Freigelände wie auch in den Hallen konnte sich der Besucher zu folgenden Themen informieren: Bauen, Wohnen, Renovieren, Sanieren, Energie, Haushalt, Mode, Auto und Freizeit. Auch zum Abschluss am Sonntag waren die Hallen noch einmal gut besucht.

    Viele Kontakte und Interessenten

    Andreas Diehm vom Türen- und Rolltorspezialist "mydoor" aus Alzey sagte gegenüber dem NK, dass er mit seiner Firma zum ersten Mal auf dem Pfingstmarkt war und sich die Präsenz gelohnt habe. Er habe viele Kontakt geknüpft und Anfragen erhalten. Und dies zu seiner Überraschung weniger aus Worms, sondern aus dem Umland und sogar von der hessischen Seite.

    Ein positives Fazit zog auch Christian Menger von der Schreinerei Menger aus Rheindürkheim. Er sei mit der Nachfrage zufrieden.

    Autos als Magneten

    Lothar Heydasch vom Autohaus Heydasch betonte den Stellenwert des Pfingstmarktes, um die Neugier beim Konsumenten zu wecken. So habe es viele Interessenten an den Nissan Modellen gegeben, mit denen er Termine für einen Besuch in den Ausstellungsräumen in der Horchheimer Straße vereinbaren konnte.

    Eine deckungsgleiche Einschätzung hatte Gerhard Stabel vom Autohaus Stabel aus Wachenheim. Auch bei ihm war das Interesse große, wobei besonders die Wochenenden eine hohe Frequenz hatten, unter der Woche seien erwartungsgemäß viel weniger Leute unterwegs gewesen.. Viele Besucher hätten die Möglichkeit genutzt, sich die neuen Mitsubishi Modelle anzuschauen. Ein Anregung sei jedoch, so Gerhard Stabel, die Ausstellung könne schon um 19.30 Uhr schließen, die Öffnungszeit bis 21 Uhr sei etwas zu lang.

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