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  • Mi., 31. Oktober 2018, 10:36 Uhr
    95 Jahre Wormser Wassersportverein / WSV-Weihnachtsmarkt am 8. Dezember / Fastnachtsschau am 16. Februar

    „Noch lange nicht Schluss“

    Von links: WSV-Vorsitzender Rudolf Schöpwinkel, Jürgen Magenheimer, Wolfgang Hinterbauer, Friedel Armauer, Johann Koch und WSV-Präsident Werner Betz.


    Gegründet wurde der Wormser Wassersportverein im Jahr 1923 als Arbeiterwassersportverein, im 2. Weltkrieg von den Nazis verboten und feierte Auferstehung 1946 auf seinem Stammplatz am Floßhafen. Deshalb befand der WSV-Präsident Werner Betz bei der Begrüßung der Gäste anläßlich der WSV-Geburtstagsfeier im Vereinsheim: „Mit 95 Jahren ist noch lange nicht Schluss!“ Er freute sich besonders über das Kommen vieler Mitglieder, des Wormser Sportkreisvorsitzenden Manfred Pfeiffer und des Ehrenpräsidenten des Sportbundes Rheinhessen Herbert W. Hofmann. Betz beleuchtete das langjährige, erfolgreiche Wirken des WSV zum Wohle des Sports, das ohne die vielen früheren und derzeitigen Ehrenamtlichen nicht möglich gewesen wäre.
    Im Anschluss hieß WSV-Vorsitzender Rudolf Schöpwinkel die Anwesenden willkommen, die zuvor zu einem Sektempfang eingeladen und mit einer Sonderausgabe der monatlichen seit 60 Jahren ununterbrochen erscheinenden Vereinsmitteilungen überrascht wurden. Er bedauerte, dass das älteste Vereinsmitglied, das im Jahr der Vereinsgründung 1923 geboren wurde, Jakob Feickert ausgerechnet bei diesem Jubiläum kurzfristig erkrankte.
    Danach ergriff Sportkreisvorsitzender Manfred Pfeiffer das Wort, erinnerte an die jahrzehntelange sportliche Arbeit des WSV und überbrachte die Glückwünsche des Präsidenten des Südwestdeutschen Schwimmverbandes, Anselm Oehl-schlegel und des Präsidenten des Sportbundes Rheinhessen Helmut Graf von Moltke. Pfeiffer freute sich besonders über die geglückte nun seit 10 Jahren bestehende erfolgreiche Schwimmgemeinschaft Worms, für die er als Vorsitzender des SC Poseidon mit Rudolf Schöpwinkel zusammen tatkräftig eintritt.
    Die anstehenden Ehrungen nahm der Ehrenpräsident des Sportbundes Rheinhessen Herbert W. Hofmann vor, der sich noch gerne an das 75. WSV-Vereinsjubiläum erinnerte und Zeitungsberichte aus dem Jahr 1998 mitbrachte. Er verlieh die Ehrennadeln des Sportbundes an drei verdiente WSV-Mitglieder für ihren langjährigen unermüdlichen und uneigennützigen Einsatz: Gerd Brahm, stellvertretender Vorsitzender und Motorbootwart sowie Architekt Manfred Glaser, die sich beide für die Instandsetzung der Vereinsanlagen und Neubauten einsetzten sowie Vorsitzender Rudolf Schöpwinkel, für sein großes Engagement zum Wohle des Wassersportvereins.Auch der WSV-Vorstand nahm weitere Ehrungen verdienter Mitglieder vor: Michael Klemmer mit der Verdienstnadel in Bronze und Herbert Straub mit der Verdienstnadel in Silber.
    Ehrenurkunden erhielten Friedel Armauer, Wolfgang Hinterbauer, Johann Koch und Hans-Jürgen Magenheimer.
    Mit musikalischen Darbietungen erfreute der Frauenchor des Männergesangverein/Sängerquartett Herrnsheim unter der Leitung ihres Dirigenten Willi Holl. Nach ihrem sehr schönen „Willkommen“-Lied sorgten die Damen für allerbeste Stimmung mit ihrem „Hefe“-Lied und den „Blauen Dragonern“, bei dem die Anwesenden eifrig mitsangen.
    Viel Beifall erhielt auch Wolfgang Hinterbauer für seine Dia-Schau „WSV – einst und jetzt“. Einen gelungenen Vortrag in Reimform über „Historisches und Histörchen des WSV“ trug Friedel Armauer vor und glossierte viele Jahrzehnte des Vereinsgeschehens. Für manche Pointe hatte er die Lacher auf seiner Seite. Ohne Zugabe durften auch die „Mini Hoppers“ von Ralfs Tanzgalerie nicht von der Bühne, wofür sie genauso wie ihre Trainerin Vera Wagner mit Geschenken bedacht wurden.
    Zum Abschluss der Veranstaltung informierte WSV-Chef Schöpwinkel bei einem kurzen Rückblick über die letzten 50 Jahre mit Fakten und Daten, dabei erwähnte er seine acht Vorgänger im Amt und stellte fest, daß am längsten die Geschicke des WSV Werner Betz leitete: 18 Jahre.

    Die vielen Abteilungen Schwimmen, Wasserball, Kanusport, Motorboot, Tischtennis und Gymnastik nahmen dabei ein breites Feld seiner Berichterstattung ein. Auch das kulturelle Vereinsleben kam genauso zur Sprache wie die vielen baulichen Veränderungen in Lauf der Jahrzehnte auf dem WSV-Vereinsgelände. Zur Zeit wird die alte Kanuhalle renoviert, die durch viele Hochwasser gelitten hat. Sein Dank galt allen Helfern, die mit dazu beitrugen, die Jubiläumsfeier erfolgreich zu gestalten. Dabei verwies er auf die demnächst anstehenden Veranstaltungen: WSV-Weihnachtsmarkt am Samstag, dem 8. Dezember, und Fastnachtsschau am Samstag, dem 16. Februar 2019. Im Anschluß lud er alle Anwesenden zum gemütlichen Beisammensein bei Kaffee, leckeren Kuchen und üppig belegten Brötchen ein.
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