
Eine große „Verjüngungskur“ erfuhr die Sporthalle der Pfrimmtal Realschule plus und der Diesterweg-Grundschule bereits im Jahre 2011: Damals wurde der Sportbereich umfangreich saniert. Unter anderem wurden die großen, bis dato einfach verglasten Fenster ausgetauscht, ein Wärmedämmverbundsystem aufgebracht, die Prallschutzwände und die Deckenverkleidungen unter Berücksichtigung des Schallschutzes sowie die Elektroinstallation erneuert.
In diesem Jahr erfolgte nun eine weitere wichtige Maßnahme im Zuge der Hallensanierung. Der alte Boden musste weichen, der Unterbau wurde erneuert und ein neuer, sportelastischer Hallenboden eingebaut. Als „Zugabe“ gab es neue Klettersprossenwände. Die Arbeiten wurden fristgerecht abgeschlossen, sodass sich nun Sportdezernent Uwe Franz und Sportreferent Gerd Vogt ein Bild vom Ergebnis der Maßnahme machen konnten. „Wir sind sehr glücklich über den neuen Boden“, versicherten Simone Gnädig, Schulleiterin der Pfrimmtal Realschule plus, und Uli Bottelberger, Schulleiter der Diesterweg-Grundschule. Sport sei ein wichtiges pädagogisches Element und solle deshalb auch Spaß machen. „Mit der runderneuerten Halle können wir einen Sportunterricht in ganz anderer Qualität anbieten“, machte Bottelberger deutlich.
Die Kosten für die Bodenerneuerung belaufen sich auf 42.000 Euro. „Wir können nun nicht nur dem Schulsport gerecht werden, sondern auch den Bedürfnissen der Vereine, die die Halle in den Abendstunden nutzen“, erklärte Dezernent Franz. Bei der Linierung des Bodens habe die Stadt den Wünschen aller Hallennutzer entsprochen, betonte Gerd Vogt. Deshalb gibt es nun auch Badmintonlinien auf dem neuen Boden.
Nicht nur das Ergebnis könne sich sehen lassen, auch die Zusammenarbeit mit dem Gebäudebewirtschaftungsbetrieb und der ausführenden Firma sei reibungslos verlaufen, waren sich die beiden Schulleiter einig.