THW ORTSVERBAND WORMS: Rückblick zum Jahresauftakt / Helfer auf Umzug in neue Unterkunft eingeschworen
Noch nie so viele einsatzbefähigte Kameraden
Scheuneneinsturz in Monsheim. Archivfoto: THW Worms
Im voll besetzten Ausbildungsraum der alten Unterkunft in der Mainzer Straße drängten sich die aktiven Helfer des Technischen Hilfswerkes (THW) zum Jahresauftakt mit Rückblick bis auf den letzten Platz. Ortsbeauftragter Klaus-Peter Fuhrmann begrüßte seine Helfer im neue Jahr. Hiernach gab er das Wort direkt an seinen Sohn Daniel Fuhrmann weiter. Dieser hob die Höhepunkte des Vorjahres auch anhand von Daten und Fakten besonders hervor.
Qualifizierte Helfer als Rückgrat
Der Ortsverband hat im Jahr 2023 die bis heute höchste Helferanzahl von Helfern mit Einsatzbefähigung. Zum Ende des Jahres waren stolze 119 dieser Helfer registriert. „Das sei eine sehr gute Helferbasis, auf die wir im Einsatzfall zurückgreifen können“, so Fuhrmann. Laut Stärke- und Ausstattungsnachweisung (STAN) liege die geforderte Helferzahl für die beiden vorgehaltenen Züge, Technischer-Zug mit den sechs Fachgruppen und dem Fachzug Logistik mit seinen zwei Einheiten bei 56 Helfern, ordnete er die Stärke des Ortsverbandes ein.
„Mit unseren 119 Helfern haben wir eine Doppelbesetzung“, freute sich Fuhrmann. Dies sei aber auch wichtig, um gerade Einsätze, die über Tage laufen oder während der Arbeitszeit anfallen, personell gut bedienen zu können. Gerade die Helfer seien dem Führungsteam ganz wichtig, denn die Helfer bilden das Rückgrat eines Ortsverbandes.
Beeindruckende Einsatzstatistik
Daran anschließend wurde die beeindruckende Einsatzstatistik für das abgelaufene Jahr präsentiert. Aus dem zusammengestellten Zahlenwerk ging hervor, dass im Jahr 2023 der Ortsverband 85mal alarmiert wurde.
Die Alarmierungen gehen von Kleineinsätzen der Eigentumssicherung oder Baufachberater bis hin zu Großereignissen wie Großbrände oder der gerade abgeschlossene Hochwassereinsatz in Niedersachsen.
National und international Hilfe geleistet
Über die gesamten Einsätze wurde eine beeindruckende Einsatzstatistik vorgestellt. Besonders wurde hervorgehoben, dass Sascha Hugel zum Auslandseinsatz in die Türkei entsendet wurde.
Des Weiteren ging aus der Statistik hervor, dass der Ortsverband nicht nur im eigenen Ausrückbereich eingesetzt wurde, sondern auch weit darüber hinaus. Dazu wurden die Einsätze am Flugplatz Hahn, in Mainz, in Ingelheim, in Frankfurt in Pfaffenschwabenheim, in Bobenheim-Roxheim und in Obrigheim in Erinnerung gebracht.
Verdiente Kameraden geehrt
Gegen Schluss des Jahresrückblicks erinnerte der Zugführer noch an die vielen Ehrungen, die größtenteils bereits bei der Weihnachtsfeier an die Helfer überreicht werden konnten. Bundestagsabgeordneter Jan Metzler durfte neben der Flut-Medaille Ahrtal, die er für eine große Anzahl von Wormsern Helfern verleihen konnte, auch viele Jahresehrungen aussprechen.
Auftakt ins Jahr 2024
Nach einer kurzen Pause wurde vom Zugführer aufs neue Jahr eingestimmt. In kurzen Worten könnte man das Jahr 2024 als ein spannendes, arbeitsintensives Jahr beschreiben. Dazu wurden die Helfer intensiv eingeschworen. Alle Helfer seien gefordert, den Umzug in die neue Unterkunft mit aller Tatkraft zu unterstützen. So muss die neue Unterkunft bezogen, aber auch die alte Unterkunft komplett geräumt werden.
„Dennoch ist klar“, so Karl Bärsch als Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit, „dass die höchste Priorität auf die Einsätze gelegt werden muss“. Wenn Hilfe angefordert werde, werde das THW diese auch leisten.