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Mo., 06. Februar 2023, 09:47 Uhr
FC Hansa Gimbsheim e.V.: Hallenfußballturnier für Freizeitmannschaften in der Niederreihnhalle
Non-Stopp Budenzauber bis nach Mitternacht
Nach der Vorrunde des Hallenfußballturnieres heizte die Showtanzformation „Blue Fairys“ des TV Gimbsheim dem Publikum ein.
Die letzte Fußballnacht fand 2020 statt – dann kam Corona. Am vergangenen Samstag wagte der FC Hansa Gimbsheim e.V. einen Neustart und lud zur mittlerweile 12. Auflage des Hallenfußballturniers für Freizeitmannschaften aus der Region und darüber hinaus in die Niederrheinhalle ein. Zur Erleichterung der Veranstalter wurde die Fußballnacht gut angenommen. Es hatten sich deutlich mehr Mannschaften für das Turnier angemeldet, als letztlich kommen durften und auch der ein oder andere Gimbsheimer, Alsheimer und Eicher, der nichts mit den Mannschaften am Hut hatte, verirrte sich in die Halle. Hier gab es nicht nur Non-Stopp Budenzauber bis nach Mitternacht, auch das Rahmenprogramm konnte sich sehen lassen. Das Highlight bildeten dabei die Blue Fairys, eine Showtanzformation des TV Gimbsheim, die mit ihrem „Firefighters“-Tanz nach der Vorrunde des Fußballturnieres den Spielern und Zuschauern einheizten.
Derweil konnte sich in der benachbarten Schulturnhalle am „Hammerschuss“ versucht werden, eine Schuss-Geschwindigkeitsmessung, die seit der ersten Fußballnacht im Jahr 2010 zum Programm der Veranstaltung gehört. 117 km/h schnell schoss Vincent Held von den Knetti Kickers Wiesbaden. Er hatte also nicht nur den härtesten Bumms im Bein sondern stand mit seiner Mannschaft kurz vor Mitternacht sogar im Finale. Gegen Real Rüsselsheim hatten die Wiesbadener aber Nichts zu melden. Die in Mintgrün angetretene Formation um Torschützenkönig Marcel Czepecha (20 Tore) spielte perfekten Hallenfußball, konnte aufgrund der Überlegenheit aber nur wenig Sympathien in der Niederrheinhalle sammeln, drückt man doch allgemeinhin eher dem Außenseiter die Daumen – und das war Rüsselsheim nie. Entsprechend verhalten fielen die Zuschauerreaktionen im hessischen Finale aus. Stimmungsvoller gestaltete sich das Spiel um Platz drei, wo mit dem FC Wambe und den Freizeitkickern aus Eich zwei lokale Größen gegeneinander antraten. Mit dem besseren Ende für den FC, deren Keeper Sebastian Handrick darüber hinaus zum besten Torwart der Veranstaltung gewählt wurde. Und noch eine Auszeichnung konnte die Turnierleitung bei der abschließenden Siegerehrung übergeben: Viernheim United siegte beim Hütchen-Killer-Cup, der an der Theke ausgefochten wurde. Die Schmuckerkicker aus Trebur belegten einen guten zweiten Platz.