Mi., 22. Mai 2024, 08:10 Uhr
Fahrgastbeirat Worms: Kritik an der DB Regio Bus Mitte GmbH wegen deren Interimsfahrplan bis zum Betreiberwechsel am 9. Juni
Notfallfahrpläne an allen Haltestellen aushängen
Der Fahrgastbeirat Worms äußert in einer Pressemitteilung seine Enttäuschung von DB Regio Bus Mitte GmbH über die Einführung eines vorübergehenden Interimsfahrplans im Vorfeld der Neuvergaben der Linienbündel Worms und Wonnegau-Altrhein. Demnach habe „der Busbetreiber eigentlich die Verantwortung den Busbetrieb bis zum letzten Tag der Vertragslaufzeit zu erfüllen“.
Trotz eines gewissen Verständnisses für die personelle Situation von DB Regio Bus Mitte GmbH fordert der Beirat eine umfassende Information der Fahrgäste und eine flächendeckende Bereitstellung der Notfallfahrpläne an allen Haltestellen. Die Notfallfahrpläne nur an „wichtigen“ Haltestellen anzubringen, erachtet der Fahrgastbeirat für nicht ausreichend.
„Nicht im Regen stehen lassen“
Markus Trutzel, Sprecher des Fahrgastbeirats, betont: „Wir haben viele ältere Menschen in unserer Stadt, die keinen Internetzugang haben und daher auf gedruckte Informationen angewiesen sind. Es ist wichtig, dass die Notfallfahrpläne an allen Haltestellen angebracht werden, um diese Gruppe nicht im Regen stehen zu lassen.”
Die Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH (VRN GmbH) und DB Regio Bus Mitte GmbH haben den Interimsfahrplan aufgrund personeller Engpässe im Vorfeld des Betreiberwechsels zum 9. Juni 2024 eingeführt. Ab diesem Datum übernimmt die Firma Zarth aus dem Saarland den Betrieb der Stadtbusse.
Der Fahrgastbeirat Worms hofft auf eine reibungslose Umstellung und eine baldige Rückkehr zum regulären Fahrplan, so Trutzel.