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  • Mi., 29. März 2017, 21:23 Uhr
    Parkhaus Am Dom: Baukosten niedriger als veranschlagt, Planungskosten steigen

    Notwendiger Budgetanpassung mehrheitlich zugestimmt

    In einer gemeinsamen Sitzung von Haupt- und Finanz-, Bau- und Gesellschafterausschusses der Parkhausbetriebs GmbH Worms präsentierte die Verwaltung den aktuellen Kostenbericht für das Parkhaus Am Dom. Der Ausschuss stimmte einer Anpassung des Planungs- und Baubudgets für den Neubau des Parkhauses um 806.000 Euro mit neun Ja- und sieben Nein-Stimmen sowie einer Enthaltung zu.
     
    In der Sitzung vom 13. Juli hatte der Stadtrat die Kosten für den Neubau des Parkhauses am Dom mit 8.400.000 Euro brutto (= 7.058.823,53 Euro netto) beschlossen. Darin enthalten waren Baukosten sowie Planungskosten – diese pauschal mit 18 Prozent der Baukosten veranschlagt. Grundlage der Kostenaufstellung bildete die Berechnung vom 11.04.2016.
     
    Das Projektmanagement hat eine nun aktuelle Kostenübersicht erstellt, die die Kostenentwicklung aufzeigt. Der Kostenanschlag von Dezember 2016 zur Ausschreibung der Leistungsphasen fünf und sechs gemäß HOAI (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure) weist Baukosten in Höhe von 6.320.241,24 Euro netto aus. Durch die größtenteils positiven Submissionsergebnisse belaufen sich die Baukosten derzeit auf 6.138.634,85 Euro netto. Gegenüber dem Kostenanschlag können die Baukosten erfreulicherweise derzeit um 181.606,39 Euro netto reduziert werden.
     
    Die tatsächlichen Planungskosten belaufen sich nun auf 1.724.622,49 Euro netto, was um zehn Prozent von den ursprünglichen Planungskosten abweicht. Die kalkulierten 18 Prozent der Baukosten seien nicht haltbar gewesen, räumte die Bauverwaltung ein. In Zahlen ausgedrückt steigen die Planungskosten somit um 806.000 Euro an. „Zu Anfang des Projekts lagen falsche Zahlen zugrunde, die wir nun korrigieren mussten“, so Oberbürgermeister Kissel. Da die Submissionen nun alle abgeschlossen seien, sei hier jedoch nicht mit weiteren Mehrkosten zu rechnen, betont die Bauverwaltung. Gefeit sei man im Laufe eines Bauprojekts jedoch nie vor unvorhersehbaren Zusatzkosten, machte der Stadtchef in der Diskussion deutlich, in der die Ausschussmitglieder auch die Fachleute aus der Bauverwaltung lange und intensiv befragten. Das Gremium stimmte der notwendigen Budgetanpassung mehrheitlich zu.

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