WORMSER TAFEL: Innung für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik erhalten unterstützt Einrichtung
Nudelspende für Bedürftige
Von links: Hans Hintze (st. Obermeister), Ursula Heigl (2. Vorsitzende der Wormser Tafel), Dirk Egner (Geschäftsführer Kreishandwerkerschaf)t, Benno Bigansky (Obermeister), und Dunja Schon (Koordinatorin der Wormser Tafel). Foto: KHS Alzey-Worms
Ursula Heigl, 2. Vorsitzende und Koordinatorin Dunja Schon der Wormser Tafel e.V. freuen sich über die Unterstützung der Innung für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Worms. Mehr als zwei große Paletten Nudeln wurden für die Ausgabe an Bedürftige gespendet.
„Die Spende ist beispielhaft, auch für andere Innungen, Verbände und Vereine“, lobte Innungs- und Kreishandwerkerschafts Geschäftsführer Dirk Egner die Aktion.
Aufgrund der strengen Auflagen während der Corona-Pandemie, war die Situation sehr schwierig für die Tafel. Zudem ist das ehrenamtliche Personal meist schon älter und somit die gefährdetere Personengruppe für Ansteckungen in der Corona-Hochphase gewesen. Organisatorisch musste viel bewältigt werden, teilweise wurden auch Lebensmittel ausgeliefert.
Nach dieser herausfordernden Zeit, hat sich die Situation für die Tafel leider nicht gebessert. Durch den russichen Überfall auf die Ukraine sind weiterhin viele Flüchtlinge dazu gekommen: Die Anzahl der Bedürftigen hat sich in Worms und den umliegenden Verbandsgemeinden im Landkreis verdoppelt.
Aktuell Aufnahmestopp mit Ausnahme von Rentnern
Gegenwärtig ist eine Ausgabe nur noch alle 14 Tage möglich, statt einmal pro Woche, wie es noch vor Corona möglich war. Mit Ausnahme von Rentnern können keine weiteren Bedürftigen für die Leistungen der Tafel angenommen werden.
Neben frischen Produkten werden vor allem Nudeln, Reis und Kartoffeln gebraucht, um den Bedarf zu decken. Letztlich auch die Intention, warum die Innung sich zur Spende entschlossen hat.
„Wir freuen uns, dass wir in dieser herausfordernden Zeit unterstützen konnten“, freute sich Obermeister Benno Biganski.