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  • Mo., 09. September 2013, 21:50 Uhr
    Am Ende ging das 1: 1 gegen den SC Idar-Oberstein auch in Ordnung

    Nun hat es auch die TSG Pfeddersheim mit dem ersten Unentschieden erwischt

    Enis Aztekin war für die Idar-Obersteiner Abwehr ein ständiger Unruheherd. Foto: madi


    VON KLAUS DIEHL  Wenn man in der 84. Minute den Ausgleich kassiert und dieser in seiner Entstehung aus einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung resultiert, so ist dies schon ärgerlich. Zusätzlich kommt noch hinzu, dass die Gäste ab der 54. Minute nur noch mit zehn Spielern auf dem Platz standen. Ausgerechnet ihr Kapitän Christoph Schunck war es, der den an diesem Tage sehr agilen und schnellen Enis Aztekin so rüde von den Beinen holte, dass er die rote Karte sah. Zwei Minuten zuvor war es Mathias Tillschneider, der sich mit resolutem Nachsehen den Ball eroberte und unhaltbar für den Ex-Wormaten Adami im Gästetor zum 1:0 für Pfeddersheim traf. Dennoch darf man den Gästen mit ihrem Trainer-Duo Thomas Riedl und Olaf Marschall – aus einstigen besseren FCK-Zeiten – bescheinigen, dass der eine Punkt absolut verdient war. Auch wenn ein Schuss von Dennis Seyfert nach einer Stunde Spielzeit gerade noch von der Torlinie abgewehrt werden konnte. Es folgten äußerst spannende und kampfstarke 30 Minuten, wobei einmal mehr Thorsten Müller im TSG-Tor bis zum Ausgleich schon zweimal Retter in höchster Not war.

    Nach dem Platzverweis setzte das Obersteiner Trainer-Gespann voll auf Angriff und wechselte drei frische Spieler ein, die nach vorne mächtigen Dampf machten. Doch Pfeddersheim hielt stand, weil Enis Aztekin mit schnellen Beinen immer wieder Entlastungsangriffe fahren konnte. Wäre der Ballverlust von Lucas Oberle nicht passiert und hätte zusätzlich der Torschütze Christoph Lawnik nicht sträflich frei gestanden – wo war sein Bewacher Björn Miehe? –, hätte es eigentlich für einen weiteren Dreier der Pfeddersheimer reichen können. Reichen aber nur, wenn man in personeller Überzahl nicht so weit aufrückt, den Ball vertändelt und den Gegner zum schnellen Kontern einlädt. Es gibt halt immer noch Situationen, die aufzeigen, dass die TSGler immer noch dazu lernen müssen. TSGler Arijan Berisha sah drei Minuten vor dem Schlusspfiff wegen wiederholten Foulspiels die Ampelkarte, die aber keine Auswirkungen für eine Spiel-Sperre in der Oberliga hat.

    Für die TSG Pfeddersheim spielten: Thorsten Müller, Yannick Krist, Matthias Lang, Jakob Siebecker, Björn Miehe, Enis Aztekin (81. Lucas Oberle), Arijan Berisha, Tobias Klotz, Mario Cuc (85. Alexander Ludwig), Mathias Tillschneider und Dennis Seyfert.
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