Fr., 18.09.2026
Die Gratiszeitung für Worms und das Nibelungenland
  • Startseite
  • Sport
  • Termine
  • Stellenmarkt
  • Fr., 18. September 2026, 10:24 Uhr
    RINGEN: KSV Worms unterliegt deutlich gegen ehemaligen Bundesligisten VfL Bad Kreuznach

    Nur Dyar Öngün kann dagegenhalten

    Der Wormser drückt seinen Kontrahenten gleich zu Boden.
    Foto: Felix Diehl

    Nach dem furiosen Auftakt beim ASV Ludwigshafen folgte für den KSV Worms nun die erste echte Prüfung gegen die Spitze der Verbandsliga: Vor 80 Zuschauern in der Turnhalle der Staudingerschule musste sich die Wormser Mannschaft dem ungeschlagenen Tabellenführer VfL Bad Kreuznach deutlich mit 4:60 geschlagen geben.

    Gerungen wurde erneut nach dem österreichischen Prinzip in acht Gewichtsklassen, jeweils einmal im Freistil und einmal im griechisch-römischen Stil. Gegen die individuell überlegenen Gäste aus Bad Kreuznach reichte es für den KSV in 15 der 16 Kämpfe nicht zum Erfolg – mehrere Begegnungen entschieden sich bereits nach wenigen Sekunden durch Schultersieg.

    Schwere Verletzung

    Überschattet wurde der Abend zudem von einer schweren Verletzung: Jan Burmann zog sich im Kampf bei 86 Kilogramm eine schwere Ellenbogenverletzung zu und musste seinen Kampf abbrechen. Nach ersten Einschätzungen wird er in diesem Jahr voraussichtlich nicht mehr am Ligabetrieb teilnehmen können. Trainer Ivan richtete nach dem Kampf warme Worte an seinen verletzten Ringer: „Jan, du bist ein Teil unserer Mannschaft und gehörst zu uns. Wir denken an dich, wünschen dir von Herzen gute und schnelle Genesung und hoffen, dass du bald wieder bei uns bist.“

    Der einzige Wormser Erfolg des Abends ging auf das Konto von Dyar Öngün: Im Freistil bei 98 Kilogramm setzte er sich über die volle Kampfzeit von 4:15 Minuten deutlich mit 22:6 nach Punkten durch und sorgte damit für den einzigen Zähler des KSV an diesem Abend.

    Bärenstarker Gegner

    Die deutliche Niederlage relativiert sich angesichts des Gegners: Der VfL Bad Kreuznach hat bislang alle Kämpfe der laufenden Saison gewonnen, führt die Tabelle mit einer makellosen Bilanz an und gilt als das Maß aller Dinge in der Verbandsliga – ein Teil des aktuellen Kaders rang noch 2024 in der Bundesliga, im vergangenen Jahr wurde die Mannschaft zudem Erster der Oberliga. 

    Dass die Kreuznacher trotz dieser Klasse in der Verbandsliga statt in der Oberliga antreten, hat einen einfachen Grund: Die Oberliga begrenzt die Zahl ausländischer Ringer pro Mannschaft, und Bad Kreuznach hat davon schlicht zu viele im Kader. „Lieber Erster in der Verbandsliga als Letzter in der Oberliga“, brachte es der Trainer der Kreuznacher auf den Punkt. Für den KSV Worms war die Partie vor allem eines: ein Gradmesser dafür, wie weit der Weg an die Spitze noch ist.

    Nächste Kämpfe

    Die nächste Gelegenheit für die Wormser, in der Verbandsliga zu punkten, bietet sich bereits am Samstag, dem 26. September: Dann empfängt der KSV Worms in der Turnhalle der Staudingerschule, Eckenbertstraße 5 in Worms, mit dem AC Thaleischweiler einen ebenbürtigeren Gegner. Abgewogen wird um 19 Uhr, alle Ringersport-Interessierten sind herzlich zum Zuschauen eingeladen.

    Anzeige Reifen Mast KN10123Anzeige Platten NOLLAnzeige Online StellenmarktAnzeige VHS
    Anzeige Cecil Cycle KN18256Anzeige TicketshopAnzeige Klinikum Worms - Tag der offenen Tür
    Anzeige das WormserAnzeige Tip SüdhessenAnzeige Amtsblatt
    Anzeige GABOAnzeige 3 Füller 1Anzeige 3 Füller 1