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  • Do., 24. Juli 2014, 17:36 Uhr
    26 überwiegend junge Männer von Wormser Firma starben, als ihr Bus beim Betriebsausflug in Abenheim mit einem Zug kollidierte

    OB gedenkt der Opfer des Busunglücks vor 60 Jahren

    OB gedenkt der Opfer des Busunglücks vor 60 Jahren


    Eigentlich hätte es für die 29 überwiegend jungen Mitarbeiter der Firma Schramm & Möller in Worms-Hochheim ein vergnüglicher Tag werden sollen. Doch dann kam alles ganz anders. Am 24. Juli des Jahres 1954 ereignete sich in Worms das größte Unglück der gesamten Nachkriegszeit. Der Omnibus, mit dem die Mitarbeiter auf dem Weg zum Eiswoog waren, wo sie ihren Betriebsausflug verbringen wollten, wurde an einem unbeschrankten Bahnübergang bei Abenheim von einem Zug erfasst, weil der Busfahrer die Geschwindigkeit des Personenzuges offenbar unterschätzt hatte. 18 Businsassen starben noch am Unfallort, sieben weitere im Krankenhaus.

    Opfer dürfen nicht in Vergessenheit geraten
    Heute, auf den Tag genau 60 Jahre nach dem Unglück, gedachte Oberbürgermeister Michael Kissel an der Gedenktafel auf dem Hauptfriedhof der Opfer. „Die Erinnerungen an diesen furchtbaren Unfall sind auch heute noch wach“, weiß der OB. Frische Blumen und Kerzen auf den Grabstätten zeugen von intensiver Gedenkarbeit der Angehörigen, auch 60 Jahre nach dem dramatischen Ereignis. Der Stadtchef selbst legte an der Gedenktafel einen Kranz nieder. „Wir möchten mit dieser Geste dafür Sorge tragen, dass die so jungen Opfer des Unglücks nicht in Vergessenheit geraten“, betont er.


    Eine weitere Gedenktafel ist auf dem Herrnsheimer Friedhof angebracht, wo elf weitere Opfer beigesetzt wurden. Gestiftet worden war die Tafel von Hans Kissel. Am Unfallort selbst erinnert noch heute ein großes Steinkreuz an die Verstorbenen.

    Foto: Oberbürgermeister Michael Kissel (im Vordergrund) und Ralf-Quirin Heinz, Leiter des Integrationsbetriebs Friedhof, gedenken der Opfer des schweren Unglücks vor 60 Jahren.

     

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