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  • Mo., 14. November 2016, 16:59 Uhr
    Wormser Narrhalla eröffnet die närrische Kampagne mit Vortragsprogramm und Motto-Bekanntgabe

    „Ob Luther, Kissel, Terence Hill: De Wormser Narr macht was er will“.

    „Ob Luther, Kissel, Terence Hill: De Wormser Narr macht was er will“. Unter diesem Motto starteten einen Tag nach dem 11.11. die Aktiven der Wormser Narrhalla mit Mitgliedern und Freunden des Vereins, mit einem kurzweiligen Programm als Einstimmung in die laufende Fastnachtskampagne.

Annähernd 111 Narren folgten dem Aufruf ins Narrhalla Vereinsheim. Pünktlich um 19:33 Uhr läutete der erste Vorsitzende, Patric Heischling die Kampagne mit einem ersten dreifach kräftigen Helau ein. Sitzungspräsident Ottfried Gernsheimer eröffnete nach erfolgter Stärkung, pünktlich um 20:11 das närrische Programm des Abends und bat als ersten Redner Gerhard „Hardy“ Baum in die Bütt . Dieser berichtete aus dem ernüchternden Dasein eines Narren, erntete neben zustimmendem Schmunzeln auch kräftigen Beifall für seine gelungenen Reime.

    Der Staffelstab wurde an Heinz-Werner Thier übergeben, welcher sich an einem literarisch anspruchsvollen Werk, dem Nibelungenlied, abarbeitete, indem er es auf Wormser Platt mit eigener Gitarrenbegleitung darbot.

    Vorgeschmack auf die Posse
    Eine kleine Geschmacksprobe auf die Mitte Februar startende Posse der Wormser Narrhalla unter dem Thema „Die Abbeemick“ gaben der Autor Matthias Matheis und einige Posse-Spieler, indem eine Szene aus einem „Unterricht für Wormserisch“ dargeboten wurde. Das Publikum musste zwar etwas Phantasie zeigen, um sich in die Szenerie ein zudenken, der Applaus nach dem Ausschnitt sprach allerdings für sich.

    Latte Machiatto, Espresso, Frappuchino und stilles Wasser - Fremdbegriffe im "Cafe Damols" dargeboten von Jeanine Emans-Heischling und ihrem Sohn Maximilan. Aus dem Publikum einbezogene Gäste dürfen zwischen Cafe Haag und Sprudel wählen. Eine satirische Aufarbeitung der ausufernden Auswahl in der heutigen Gastronomie. Das Publikum kam nicht umher zustimmend zu lachen.

Wie sieht es bei der Beratung und Entstehung um das Motto einer anstehenden Kampagne aus? Diese Frage beantworteten der erste Patric Heischling, Jeanine Emans-Heischling, Benedict Schulz, Gerhard Baum und Petra Thier mit Humor, indem sie in einer nachgestellten „Rats-Sitzung“ über unzählige, teils abstruse Vorschläge zum eigentlichen Motto, unter unzähligen Lachsalven, gefunden haben.

    Seinen zweiten Auftritt hatte dann Benedict Schulz, der gekonnt am Klavier ein weiteres Mal die Lachmuskeln des Auditoriums gekonnt beanspruchte.

    Neue Mitglieder für Großen Rat berufen
    Traditionell werden bei der Eröffnung der Kampagne neue Mitglieder in den Großen Rat berufen. Dieser umfasst maximal 33 Mitglieder, welche besondere Aktivität um und in der Wormser Narrhalla gezeigt haben und zeigen. Der Vorstand berief in diesem Jahr Uwe Schulz, Manfred Eisenhauer und Alexander Jäger in dieses Gremium.

    Den Abschluss bildete wie üblich das Traditionslied der Wormser Narrhalla, die „Gießebrick“. Ein kurzweiliger Abend, der Vorfreude auf die kommenden Damensitzungen und Possen macht und gleichzeitig bei den Aktiven als Startschuss für eine geschäftige Phase sein dürfte. Müssen doch die Texte für Posse geprobt, Vorträge geschrieben, Bühnenbilder gebaut und tonnenweise Material transportiert werden. Es macht Spaß, ein Narr zu sein.

    1. Vorsitzender Patric Heischling mit den neuen Mitgliedern des Großen Rates Uwe Schulz, Manfred Eisenhauer, Alexander Jäger sowie Sitzungspräsident Ottfried Gernsheimer (von links).


     

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