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  • Fr., 28. November 2014, 13:31 Uhr
    Technischer Geschäftsführer der Nibelungen-Festspiele widmet sich zukünftig den Wormser Museen

    OB Kissel verabschiedet sich mit großem Dank von Ulrich Mieland 

    Sascha Kaiser (Geschäftsführer Nibelungenfestspiele gGmbH), Oberbürgermeister Michael Kissel, Ulrich Mieland, Petra Simon (Künstlerische Betriebsdirektorin und Prokuristin Nibelungenfestspiele gGmbH).


    Seit Januar 2013 hat Ulrich Mieland die Leitung des Bereiches 4.3 Museen in der Stadtverwaltung übernommen. Aufgrund der immer vielfältigeren Aufgaben in diesem Bereich wurde Ulrich Mieland nun von seiner „Zweitfunktion“ als Technischer Geschäftsführer bei den  Nibelungenfestspielen  abberufen. „Die laufende bauliche Sanierung, die bevorstehenden Maßnahmen des Umbaus des Andreasstifts und der verstärkte Ausstellungsbetrieb verlangen hohe Aufmerksamkeit“, führt Oberbürgermeister Kissel die Gründe an, warum man Mieland aus seiner Doppelbelastung habe befreien wollen: „Eine Präsenz der Museumsleitung vor Ort ist notwendig. Aus diesem Grund haben wir Ulrich Mieland ziehen lassen, auch wenn wir dafür einen der „Pioniere der Nibelungen-Festspiele“ verlieren.“

    Oberbürgermeister Michael Kissel verabschiedete sich nun in persönlicher Runde von dem Mann, der von Anbeginn mit Leib und Seele für die Festspiele gekämpft hat. Vor dem Wormser Dom, der Kulisse der langjährigen Wirkungsstätte Ulrich Mielands, überreichte der Oberbürgermeister als Dankeschön der Nibelungen-Festspiele einen Schild (handgefertigt von Uwe Haaß) mit Unterschriften des Festspielteams. In diesem Zusammenhang erinnerte er an die Anfänge der Festspiele, für die damals Bürgermeister Gerd Lauber und Kulturdezernent Gunter Heiland zuständig waren: „Gemeinsam mit dem Journalisten Hans-Werner Kilz, dessen Frau Bettina Musall, dem Schauspieler Mario Adorf und Regisseur Dieter Wedel hatte Ulrich Mieland das Premierenjahr zu bewältigen. Ulrich Mieland hat unermüdlich Aufbauarbeit geleistet, nicht nur für die Festspiele, sondern auch für viele andere Kulturveranstaltungen der Stadt“, bekräftigt OB Kissel seinen Dank an Mieland.

    Geschäftsführer Sascha Kaiser bedankte sich bei dem Mann, der unter anderem auch Wegbereiter von „Worms: Jazz and Joy“ war: „Es war eine jahrelange, kollegiale Zusammenarbeit, in der wir gemeinsam viele zukunftsweisende Entscheidungen treffen durften. Es ist vor allem auch seinem Einsatz zu verdanken, dass sich die Festspiele zu einem solchen überregionalen Event entwickeln konnten.“

    Auf den langjährigen Erfahrungsschatz müssen die Festspiele aber nicht verzichten, denn Mieland steht als Berater auch weiterhin zur Verfügung: „Als städtischer Kollege bin ich nicht aus der Welt und stehe gerne mit Rat zur Seite. Wichtig ist mir, dem Team und den Festspielen für die kommenden Jahre viel Glück zu wünschen. Die Erfolgsgeschichte der Festspiele soll auch weiterhin so positiv fortgeführt werden, wie in den vergangenen Jahren.“

    Positiv sieht Mieland seiner Aufgabe in den Museen entgegen, bei der die Zusammenarbeit der vier Museen vorrangiges Ziel sein soll: „Schwerpunkt wird die bevorstehende Modernisierung des Andreasstifts sein, bei der viele Entscheidungen mit Weitsicht getroffen werden müssen. Wir müssen die Museen für kommende Generationen erlebbar aber auch baulich, wie inhaltlich attraktiv gestalten.“

     

     

     

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