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  • Do., 30. Mai 2024, 15:12 Uhr
    Fußball-Oberliga: Pfeddersheim verabschiedet sich mit einer 3:1-Niederlage gegen die Spvgg Quierschied

    Oberliga Ade…

    Mit vollem Einsatz war Manuel Müller immer dabei, auch wenn es nur neben dem Platz war. Zum Dank verhalf ihn die Mannschaft zu einem Abschiedsspiel. Archivfoto: Felix Diehl


    Von Marcus Diehl › Letztes Spiel in der Oberliga, letztes Auswärtsspiel in der Saison und nichts Neues bei der TSG Pfeddersheim! Im 19. Spiel in der Fremde gab es die 17. Niederlage. Es gab einen einzigen Auswärtssieg und das noch bei der Wormatia.

    Gleichzeitig noch das Abrutschen auf den vorletzten Tabellenplatz: Bei der Spvgg Quierschied holten sie sich jetzt eine 3:1 (0:0)-Niederlage ab. Ein Spiel zweier Absteiger unter der Woche; es ging um nichts mehr. So ernst genommen haben es beide Teams nicht mehr.

    Abschiedsspiel auf Wunsch der Mannschaft
    Bei der TSG bekam Manuel Müller sein Abschiedsspiel auf Wunsch der Mannschaft. Damit wollte sie sich für sein Engagement für das Team bedanken. Als dritter Torhüter fungierte er im Kader und gleichzeitig als Torwarttrainer. Im Sommer wechselt er in die Landesliga zum SV Gimbsheim. Der Sportliche Leiter Manuel Wöllner dazu „ Manuel Müller hat Klasse gehalten und uns vor allem in der ersten Hälfte mit zwei Paraden im Spiel gehalten.“

    Die TSG hat das Spiel nicht einfach so hergeschenkt, sondern laut Manuel Wöllner sehr ernst genommen, aber halt nur bis zum 3:1. Danach war für beide Teams Schaulaufen angesagt. In der Schlussphase wurden die beiden etatmäßigen Torhüter Sören Petzold und Patrick Stoffleth sogar als Feldspieler eingewechselt.

    Die erste Hälfte war sehr ausgeglichen. Beide Mannschaften hatten ihre Torgelegenheiten. Sebastian Kaster scheiterte mit der besten Gelegenheit an Torhüter Benedikt Schmitt. In der zweiten Hälfte agierten beide fast nur noch offensiv. Treffsicher waren dabei nur die Gastgeber.

    Harmlosigkeit gezeigt
    Gleich nach dem Wiederanpfiff der „Dosenöffner“ in der Partie: Mirco Zavaglia traf zur Führung und ein paar Minuten danach auch das 2:0. In der Zeit zwischen diesen beiden Toren zeigte die TSG im Angriff ihre Harmlosigkeit. Alleine vor dem Tor überbot sich Lion Schubach, Reda Chkifa und Ryoji Matsumura am Auslassen der Torchancen.

    „Das war schon schwerer, den Ball nicht ins Tor zu bringen als hinein“, kritisiert der Sportliche Leiter. Den Anschlusstreffer schaffte Reda Chkifa, den Johannes Reichrath kurz darauf wieder mit dem 3:1 alle Hoffnung genommen hat.

    Die Saison ist beendet; das Horrorjahr für die TSG ist vorbei. Jetzt gilt es, eine Klasse tiefer den Neuaufbau zu bewältigen. Neuer Trainer, neue Mannschaft – neues Glück. Das in einer Verbandsliga, die noch nie so stark besetzt sein wird wie 2024/25.
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