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  • Do., 28. Februar 2019, 14:13 Uhr
    Jahresempfang Pfiffligheim: Festjahr, Bauprojekte und Ehrenamt prägten Rück- und Ausblick

    Offene Zukunft der Pfiffligheimer Kerwe

    Von links: Pfiffligheims Ortsvorsteher Ernst Dieter Neidig, Kerwemädchen Jaqueline I., Heike Jennewein und Hans Hermann Mattheiss sowie Uwe Franz blickten auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Foto: Florian Helfert

    In Pfiffligheim lebt die dörfliche Gemeinschaft, so lautete am Mittwochabend beim Jahresempfang des Ortsvorstehers Ernst Dieter Neidig in der Turnhalle des TV Pfiffligheim 1882 ein wichtiges Fazit. Da Pfiffligheim im vergangenen Jahr ganz im Zeichen seines Ortsjubiläums „950 Jahre erste urkundliche Erwähnung“ stand, erinnerte Neidig zunächst an die Aktionen des Festjahres.


    Gemeinsam mit Hochheim, welches auf derselben Urkunde beruhend ebenfalls Jubiläum feierte, hatte sich im städtischen Museum eine Podiumsdiskussion der Frage „Ist die Urkunde echt oder nicht?“ gewidmet. „Sie ist zumindest so echt“, fasste Ernst Dieter Niedrig die Ergebnisse der Diskussion schmunzelnd zusammen, „dass getrost gefeiert werden konnte!“ Neben dem ebenfalls gemeinsamen Pfrimmparkfest blickte er sodann beispielsweise sowohl auf den klassischen Festakt in der Turnhalle als auch auf das Engagement des Heimatvereines zurück.


    Rund um die dörfliche Gemeinschaft lobte Ernst Dieter Neidig auch das rege Vereinsleben. „Ich danke allen Vereinsaktiven, deren Engagement unser Leben bereichert“, so Neidig. Insbesondere lobte er die neu gegründete Interessengemeinschaft Pfiffligheimer Weihnachtsmarkt sowie all jene, welche die Pfiffligheimer Kerwe gerettet hatten. „Wie es in diesem Jahr allerdings weitergeht, ist noch recht unklar“, wies er einen kleinen Wermutstropfen hin.


    Stand der Großbauprojekte


    „Mittlerweile sind die Baumaßnahmen für den Hochwasserschutz der Herrnmühle abgeschlossen“, äußerte der Ortsvorsteher seine Freude über die benötigte Nachbesserung an der Pfrimm. Noch mitten in der Sanierung befinden sich hingegen die Wohnungsbau-Gebäude der Alzeyer Straße 249 bis 263. „Als erstes wurden die Dächer energetisch saniert, worauf die Kernsanierung im Innern begonnen wurde. Nun sind weitere Maßnahmen wie etwa der Anbau von Balkonen geplant“, berichtete Neidig über den Stand der Dinge.


    Abriss der alten Kita naht


    Im Gegensatz hierzu gehe es mit dem Neubau der Pfiffligheimer Kita jetzt erst richtig los. Wie Baudezernent Uwe Franz in seinem Grußwort bestätigte, sei der Umzug der beiden Kita-Gruppen in ihr Ausweichquartier im Gemeindehaus noch für diese Woche angesetzt. „Bis Ende 2020 soll die dann viergruppige Kita fertig sein“, so der Baudezernent.


    „Losgehen mit den Baumaßnahmen in der Landgrafenstraße wird es in diesem Jahr noch nicht“, informierte Ernst Dieter Neidig. Sobald die Vorplanungsentwürfe dem Ortsbeirat vorliegen, werde er kurzzeitig danach zu einer Anwohnerinformationsveranstaltung einladen. „Wir werden sowohl dem Ortsbeirat als auch Ihnen unsere Entwürfe etwa zu Radstreifen, Grün- und Parkflächen entlang der Landgrafenstraße gerne vorstellen“, versprach Uwe Franz gegen Ende seiner Rede.


    Jennewein und Mattheiss gewürdigt


    Im Beisein des Sport- und Baudezernenten Uwe Franz sowie des Piffelkumer Kerwemädchens Jaqueline I. würdigte Pfiffligheims Ortsvorsteher Ernst Dieter Neidig abschließend Heike Jennewein sowie Hans Hermann Mattheiss für ihr ehrenamtliches Engagement. „Heike Jennewein organisiert seit 2014 das Mittagstischangebot für Senioren und seit 2016 richtet sie zusätzlich die Aktion der Adventsfenster aus“, überreichte er voll des Lobes eine erste Ehrennadel.


    Auch Hans Hermann Mattheiss, nach Angaben des Ortsvorstehers von 1993 bis 2018 das Gesicht des Pfiffligheimer Turnvereins, durfte sich über eine Ehrennadel freuen. „In 25 Jahren habe ich schon einige Stellvertreter gehabt und aufgrund meines Schlaganfalles bin ich drei Jahre außer Gefecht gewesen“, dankte er all seinen Vorstandskollegen und wünschte allen Anwesenden im Saal „viel Gesundheit für die Zukunft“.

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