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  • Mi., 13. August 2025, 17:30 Uhr
    TSG PFEDDERSHEIM: Marco Streker ist nicht mehr Trainer

    Oh weh, TSG

    Marco Streker (links) muss gehen und sein Co, Frederik Tilger-Kuhn, verlässt die TSG freiwillig.
    Foto: Felix Diehl

    Von Marcus Diehl > Die TSG Pfeddersheim zieht wieder einmal die Reißleine. Die angestrebte Kontinuität ist damit erneut Geschichte. Trainer Marco Streker wurde Anfang der Woche von seinen Aufgaben entbunden. Insgesamt 19 Spiele stand er an der Außenlinie. Obwohl die Bilanz negativ war, hatte er am Ende der letzten Saison neuen Wind in die Mannschaft gebracht. Das veranlasste den Verein, ihm das Vertrauen auszusprechen und trotz des Abstieges in die Landesliga mit Streker in die neue Saison zu gehen. Nach zwei Spieltagen ist der Neuaufbau mit Marco beendet. Der 1. Vorsitzende Rolf Emrisch betonte, dass die TSG trotz der fehlenden Erfolge lange am Coach festgehalten hat. „Nach den ersten zehn Partien, in der letzten Saison und nach dem Abstieg, haben wir ihm weiter das Vertrauen ausgesprochen.“ Doch in den letzten Wochen und nach dem misslungenen Start in die Runde war es damit vorbei. „Unser Ziel, wieder besseren Fußball zu spielen, hat sich nicht wie erhofft eingestellt“, so Rolf Emrisch. Gegen Mutterstadt und gegen Gimbsheim hatte das Team vieles vermissen lassen. Torwarttrainer Frederik Tilger-Kuhn hat sich mit Streker solidarisch erklärt und den Verein sofort verlassen. 
    Die Vorbereitung für das Heimspiel am Samstag gegen Speyer und das Training wird vom spielenden Co-Trainer Marcell Oehler übernommen. Beim Heimspiel am Samstag wird Manuel Wöllner an der Seitenlinie stehen. 

    Ein Neuaufbau braucht Zeit und Geduld

    Ein neuer Trainer wird wieder einmal gesucht. In den letzten 31 Monaten wird bald der sechste Übungsleiter versuchen, die TSG endlich in ruhiges Fahrwasser zu lotsen. Eine Mammutaufgabe, denn in den letzten zwei Spielrunden gab es kaum Erfolgserlebnisse. 
    Es ist ein harter Schlag der TSG und kam für Streker überraschend. Der angestrebte Neuaufbau hätte Zeit und vor allem einiges an Geduld gebraucht. Geduld, die die TSG nicht hatte. Es kann der TSG nur gewünscht werden, dass der in ihren Augen richtige Trainer gefunden wird. Zu glauben, dass die letzten Trainer alles falsch gemacht haben, wäre von den Verantwortlichen zu einfach gedacht. Alle paar Monate den Trainer zu wechseln, kann nicht die Lösung sein. Vielmehr sollten die Probleme der TSG tiefer an den Wurzeln gepackt werden.  

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