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  • Do., 31. Oktober 2013, 09:12 Uhr
    Domprobst Engelbert Prieß erhält Wormser Luthermedaille des Evangelischen Dekanats Worms-Wonnegau

    Luthermedaille für Domprobst Pries: „Ökumene ist kein Hobby“

    Domprobst Engelbert Prieß freute sich über die Ehrung seines ökumenischen Engagements durch die Wormser Luthermedaille aus den Händen von Dekan Harald Strich und Klaus Martin, Vorsitzender des Dekanatssynodalvorstands für die Evangelische Kirche (von links). Foto: Regina Urbach


    Zum zweiten Mal wurde am Mittwoch, rechtzeitig zum Reformationstag, in der gut besuchten Magnuskirche die Luthermedaille des Evangelischen Dekanats Worms-Wonnegau verliehen, diesmal an Domprobst Engelbert Prieß für herausragendes Engagements in der Erfüllung des kirchlichen Auftrags.

    In einer Stadt könne heute keine Konfession mehr alleine das Christentum darstellen, hatte Kai Kardinal Lehman einmal gesagt, erinnerte Dekan Harald Storch in seiner Laudatio, und an den Gewürdigten gewandt: „Sie haben diesen Satz eingelöst!“ Weiter lobte er: „Der Dom ist etwas über die Maßen Erhabenes – aber Sie sind trotzdem auch ein Freund der kleinen Form.“

    Er führte gemeinsame Gottesdienste, die Interessenvertretung gegenüber der Stadt, Prieß‘ Hospizarbeit und Notfallseelsorge an, aber auch seine Bereitschaft, sich auf „Schräges“ wie die ökumenische Eheberatung oder die Kirchennacht einzulassen. Für nächstes Jahr, wenn Prieß in den Ruhestand tritt, wünschte er sich einen Nachfolger in diesem Geiste.

    Dank auch im Namen des Bischofs
    Nach der feierlichen Medaillenverleihung durch Dekan und Präses merkte Prieß zwar bescheiden an, seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil 1965 sei Ökumene eigentlich eine Selbstverständlichkeit, freute sich aber doch über die Auszeichnung und dankte dem Dekan für dieses „beachtliche ökumenische Zeichen“, auch im Namen seines Bischofs. Ökumene sei kein Hobby, sondern wegweisender Auftrag für alle Christen. Bald werde es eine Konversion vom katholischen zum evangelischen Glauben geben, kündigte er an. Aus seiner Erfahrung finde Ökumene eher in persönlichen Begegnungen in gegenseitigem Respekt statt, nicht in großen Events.„Was uns eint, ist größer als was uns trennt“, so sein Credo.

     

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