Der Digitalisierungsausschuss der Stadt Worms diskutierte über die Einführung elektronischer Anwohnerparkausweise / „Große Variante“ im Blick
Online-Lösungen kommen – aber noch nicht sofort
Schon bald soll es möglich sein, Anwohnerparkausweise bequem vom heimischen Computer aus zu bestellen. Foto: Pixabay
Von Gernot Kirch Einer der zentralen Tagesordnungspunkte auf der Sitzung des Digitalisierungsausschusses der Stadt Worms war die Einführung eines Anwohnerparkausweises, der sich vom heimischen PC aus bearbeiten lässt. Der zuständige städtische EDV-Abteilungsleiter, Werner Zehe, erläuterte den Mitgliedern des Ausschusses die Problematik. Zunächst wies er darauf hin, dass nur landesweite Lösungen zweckmäßig seien. Der Stadt Worms würden nun zwei denkbare Varianten vorliegen, eine kleine, die 9.000 Euro koste, und eine große, die auf 50.000 Euro komme. Der Vorteil der kleinen Lösung sei, dass sie relativ rasch vorliegen würde. Der Nachteil sei aber, dass sie „nur“ für die Parkausweise anzuwenden sei. Die teure Variante biete hingegen die Möglichkeit, die Software auch für weitere Anwendungsgebiete zu nutzen. Insgesamt biete die Stadt rund 1.000 Dienstleistungen, von denen eine große Zahl mit der teuren Lösung digitalisiert werden könne. Daher sei die Lösung für 50.000 Euro langfristig zu präferieren. Allerdings, so Werner Zehe, müssten noch die Kosten für die Ausbildung des Personals hinzugerechnet werden.
Oberbürgermeister Michael Kissel bevorzugte in seinen Äußerungen prinzipiell die „große Lösung“, da sie perspektivisch ein erweitertes Potential biete, allerdings müssten von der Fachabteilung noch einige Informationen zugearbeitet werden. Zum Abschluss der Diskussion sprach der Digitalisierungsausschuss die Empfehlung an den Haupt- und Finanzausschuss aus, die erweiterte Variante zu beschaffen. Bis es zur Umsetzung bzw. Einführung kommt, wird es allerdings noch einige Zeit dauern.