Mo., 01. Februar 2021, 12:43 Uhr
KARL-HOFMANN-SCHULE: Schulleitung zieht positive Bilanz des Fernunterrichts
„Optimal vorbereitet"
Ob über Microsoft Teams oder Moodle@KHSW, die Karl-Hofmann-Schule Berufsbildende Schule Worms sieht sich beim Fernunterricht optimal vorbereitet und zieht eine positive Bilanz der bisherigen Arbeit. So fände der Unterricht an der KHSW praktisch nach Stundenplan online statt. Mithilfe von Videokonferenzen würde der regelmäßige Austausch mit den Schülern auch in der Pandemie sichergestellt. Auch nutze das Kollegium Microsoft Teams, Cloud-Lösungen oder das schuleigene Moodle zur Abwicklung von Arbeitsaufträgen und Lernaufgaben intensiv. Die Plattformen liefen weitestgehend stabil und seien leistungsfähig.
Große Anstrengungen unternommen
„Das Lernen mithilfe von digitalen Medien wollen wir auch in die Zeit nach der Pandemie retten", so Schulleiter Jens Leilich und die pädagogische Direktorin Gabi Lock. Das gesamte Kollegium habe sich auf den Weg gemacht, um den Fernunterricht so effektiv wie möglich zu gestalten. Die Schule habe große Anstrengungen unternommen, sich auf diese Situation vorzubereiten. Insbesondere gab es eine Planungswoche vor Beginn der Sommerferien, in der technikaffine Kollegen das eigene Kollegium schulten. Ebenfalls dienten zwei Studientage im Herbst zur weiteren Vertiefung digitalen Knowhows der KHSW-Lehrerschaft. Diesmal brachten auch die Schüler der hausinternen Oberstufe der Höheren Berufsfachschule für Informatik ihre Expertise ein, so Leilich.
Wichtige Kompetenzen entstanden
So seien wichtige Kompetenzen entstanden, lobte Lock die Lehrerschaft. Gleichzeitig betonte die Pädagogin, dass in der Öffentlichkeit nur über das Negative gesprochen würde, aber nicht über die vielen positiven Beispiele, wie hier an ihrer Schule. „Fernab aller digitalen Tätigkeiten ist das größte Anliegen der Lehrer und auch der hiesigen Sozialarbeit, dass kein Schüler verloren geht. Es werden viele Telefonate geführt, teilweise finden Hausbesuche statt, um den Kontakt zu der Schülerschaft aufrecht zu erhalten." Bei fehlenden Endgeräten halfen bislang schon die Leihgeräte der Stadt, die an Schüler ohne geeignete Endgeräte weitergegeben wurden, was Lock positiv unterstreicht. Teilweise jedoch mangele es an leistungsfähigem WLAN zu Hause, um eine technisch störungsfreie Online-Sitzung zu garantieren.
Technische Umsetzung
So könnte die Bearbeitung von Lernaufgaben auch nach dem Lockdown digital erfolgen, wenn die Schüler ihre technischen Endgeräte mit in die Schule bringen könnten. Dazu müsse allerdings die Stadt jetzt die Pandemiezeit nutzen, um das BIZ mit einem leistungsfähigen WLAN auszustatten. Entsprechende Fördermittel seien wohl vorhanden, es gehe bloß noch um die technische Umsetzung. Dann sei die Karl-Hofmann-Schule vorbereitet auf den digitalen Unterricht im 21. Jahrhundert, so Lock abschließend.