Di., 02. August 2016, 10:10 Uhr
Land hält an Straßenbauvorhaben fest / Verkehrsbelastung von 6.000 Fahrzeugen täglich
Ortsumgehung Westhofen wird teurer
Trotz eines deutlichen Anstiegs der geschätzten Investitionskosten für die Realisierung der Ortsumgehung Westhofen auf nunmehr 2,64 Millionen Euro hält die Landesregierung das Straßenbauvorhaben im Zuge der L425 weiterhin für sinnvoll und geeignet, die Ortslage nachhaltig vom Durchgangsverkehr zu entlasten. Dies geht aus einer Antwort des rheinland-pfälzischen Verkehrsministeriums auf eine Anfrage der SPD-Landtagsabgeordneten Kathrin Anklam-Trapp hervor.
„Es freut mich zu hören, dass das Ministerium die Ortsumgehung in Westhofen weiterhin als bauwürdig bewertet“, äußert sich Anklam-Trapp optimistisch vor dem Hintergrund einer prognostizierten Verkehrsbelastung von rund 6.000 Fahrzeugen täglich. Weiterhin kündigte die Abgeordnete an sich im Rahmen des „Mobilitätskonsens 2021“ – wie er in der Koalitionsvereinbarung vorgesehenen ist – auch weiterhin für eine Aufnahme des Verkehrsprojektes in den Haushaltsplan der Landesregierung einzusetzen.
Kostenschätzung durch LBM
In einer aktualisierten Kostenschätzung wurden die erforderlichen Investitionskosten für die geplante Ortsumgehung Westhofen vom regional zuständigen Landesbetrieb für Mobilität (LBM) Worms auf insgesamt 2,64 Millionen Euro berechnet. Gegenüber der zuletzt erstellten Kostenschätzung aus dem Jahr 2011 von rund 2,02 Millionen Euro haben sich die Investitionskosten damit deutlich erhöht.