Gelebte Gemeinschaft macht Abenheim aus / Spendenvergabe aus Adventsfenster und Hexenzauber
Osterbrunnenfest hilft Wegekreuzen
Strahlende Gesichter nach der Scheckvergabe in Abenheim am Samstagabend. Foto: Karolina Krüger
VON KAROLINA KRÜGER Samstagabend war es endlich soweit, im Hof des Abenheimer Heimatmuseums und im Rahmen des Osterbrunnenfestes konnten Maria Ahl, Vorsitzende des Vereins für die Adventsfenster, Hans-Peter Weiler, Ortsvorsteher und Pfarrer Abbé Corneille Mbadu stolz die Erlöse aus der Adventsfensteraktion 2016 und dem Hexenzauber 2017 verteilen. 18 Vereine, Initiativen, kirchliche und sozial engagierte Gruppen konnten für ihre Jugend- und Seniorenarbeit Schecks in Höhe von zwischen 250 bis zu 1.600 Euro in Empfang nehmen. Freudig überrascht konnte Abbé Corneille selbst einen beachtlichen Scheck für das Weizenkornprojekt im Kongo entgegen nehmen. Stolz auf seine Gemeinde, in der das Zusammenstehen und Zusammenwirken noch einen großen Stellenwert hat und so vieles überhaupt erst möglich macht, erzählte Hans-Peter Weiler von seinen Visionen für Abenheim.
Nachdem das Museum und die neue Nutzung des Pfarrhauses als Seniorenheim den Ortsmittelpunkt als Begegnungsstätte aufgewertet hat, wünscht sich der Ortsvorsteher von der Stadtverwaltung Unterstützung für einen verkehrsberuhigten Dorfplatz am Kreuzungspunkt des dörflichen Miteinanders. Die Erlöse des Osterbrunnenfestes für das die Brunnen und ein Baum bunt geschmückt worden waren, sollen dazu beitragen, das Wegekreuz in der Klausenbergstraße wieder herzustellen. Einst von Bürgern gestiftet prägen die Wegekreuze das Ortsbild. Leider ist ihr Zustand vielfach sehr schlecht, so dass sie dringend restauriert werden müssen.