Fahrt des Freundschaftskreises Bautzen-Worms in die Partnerstadt
Osterreiten in Bautzen
Mit vielen Eindrücken aus der Partnerstadt trafen die Reisenden wieder in Worms ein.
Der Freundschaftskreis Bautzen-Worms hat zur Vertiefung seiner Beziehungen in die innerdeutsche Partnerschaft im Osten eine Reise über die Ostertage angetreten. Fünfzig Wormser*innen freuten sich besonders am Aufzug der zahlreichen Osterreiter am Ostersonntag. Dieser sorbische Brauch wurde aus verschiedenen Perspektiven angesehen. In mehreren sorbischen Ortschaften wie Ratibor wurden bereits an den Startplätzen die prachtvoll geschmückten Pferde und Reiter bewundert. Als Reiseführer vor Ort konnte Peter Kokert, Mitglied der dortigen Partnerschaftsgruppe, den Besuchern aus Rheinhessen die Bräuche anschaulich erklären. Im Namen der Stadtverwaltung Bautzen wurde die Wormser Delegation durch Markus Giessler, den persönlichen Referenten des Bautzener Oberbürgermeisters Ahrens, begrüßt. Dieses Treffen diente gleichzeitig zur Vorbereitung des 30-jährigen Jubiläums der Partnerschaft zwischen Bautzen und Worms, wie der Vorsitzende des Freundschaftskreises Klaus Martin betonte.
Bei bestem Wetter konnten die Wormser*innen das schöne Bautzen genießen.
Bei einem Konzert vom EineWeltChor und dem sorbischen Ensemble wurden bereits in Worms geknüpfte Kontakte vertieft. Zum rein touristischen Programm gehörte der Besuch des Schlossen und des berühmten Fürst-Pücklers-Landschaftsparks in Bad Muskau, kurz vor der polnischen Grenze. Erholung pur bot die Fahrt mit der Waldeisenbahn von Bad Muskau zum „Schweren Berg“. Die historische Schmalspurbahn brachte die Besucher ins Herz des Braunkohleabbaus in der Lausitz.