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  • Mo., 02. März 2026, 12:45 Uhr
    HANDBALL: TGO-Herren verlieren gegen Eckbachtal / Am Sonntag ist Revanche angesagt

    Osthofen hofft auf Schützenhilfe

    Es gibt so Tage im Sport. Nichts funktioniert und auch das Einwirken von außen durch Trainer Mirko Höfler brachte nur kurzzeitige Verbesserung.
    Archivfoto: Felix Diehl

    Von Marcus Diehl › Es ist das eingetreten, was nicht eintreten durfte. Die Herren der TG Osthofen verlieren bei der HSG Eckbachtal mit 24:28 (11:14). Jetzt schon zu sagen, die Meisterschaft oder die angestrebte Relegation sind damit verloren, wäre jedoch dennoch zu voreilig – noch sind immerhin fünf Spieltage zu absolvieren. Die beiden Kontrahenten Nieder-Olm und Friesenheim/Hochdorf spielen noch gegeneinander. Trainer Mirko Höfler ist weit dvon entfernt, die Saison abzuhaken. „Vieles kann noch passieren. Leider haben wir es aber nicht mehr in der eigenen Hand.“ 

    Die Gastgeber, immerhin Fünfter in der Tabelle, hatten einen Sahnetag erwischt. Die Herren der TGO genau das Gegenteil. Dann ist es kein Wunder mehr, dass der Favorit als Verlierer die Platte verließ. Von der ersten Sekunde an kam die TGO schwer in die Partie hinein. Nach zehn Minuten musste der Coach beim Stand von 7:2 eine Auszeit nehmen. Es wurde zwar besser in der Folge und beim 11:11 der Ausgleich erzielt. Die letzten sechs Minuten der ersten Hälfte gelang kein Treffer mehr; durch drei Zeitstrafen kamen sie wieder ins Hintertreffen. Mirko Höfler: „Unsere Angriffsleistung lag nicht einmal bei fünfzig Prozent.“ Viele freie Bälle wurden nicht verwandelt und einige komische Entscheidungen im Aufbau kamen zusätzlich hinzu.

    Angriff schwächelte

    Die zweite Hälfte startete besser für die TGO. Die Mannschaft ging sogar das erste Mal in Führung. „In dieser Phase haben wir es versäumt nachzulegen“, so der Coach. Jetzt war wieder die Schwäche im Angriff an diesem Tag zu sehen. Aus einer 20:19 Führung wurde ein 20:24-Rückstand. Das Trainerteam musste ins Risiko gehen. Der Rückstand konnte zuerst noch verkürzt werden. Am Ende war die Hypothek doch zu groß. Dazu gesellte sich der verletzungsbedingte Ausfall von Spielmacher Silas Höfler, der in den letzten Minuten nicht mehr einsatzfähig war. Mit der Anzahl der Gegentore kann der Trainer noch zufrieden sein. Mit der Offensivleistung aber nicht. Die 24 Treffer bedeuten einen Negativrekord in dieser Saison.

    Die Bilanz von Mirko Höfler zum Spiel fällt ganz nüchtern aus. „Die Gastgeber haben super gespielt und wir hatten zu viele Fehler. Diese Niederlage kommt zu keinem guten Zeitpunkt, ist aber als verdient anzusehen.“  

    Nächstes Spiel

    Am Sonntag ist Revanche angesagt. Es kommt der Tabellenvierte in die Wonnegauhalle. Im Hinspiel gab es eine Niederlage. Die darf sich nicht wiederholen. Anpfiff ist um 18 Uhr.   

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