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  • Do., 04. Oktober 2018, 15:38 Uhr
    Bayrischer Abend bei der Blaskapelle Abenheim bot grandiose Stimmung

    „O´zapft is“

    Die Abenheimer Blaskapelle beim Bierkrug-Tanz.


    „O´zapft is“ hieß es am letzten Samstag um genau 19.37 Uhr in der Festhalle in Abenheim, nachdem Georg Gander, freundlicher Spender des Fasses, der Fassanstich gleich mit dem ersten Schlag gelungen war. Zuvor marschierten der 1. Vorsitzende Andreas Merkelbach, die Wirtsleute Wolsiffer, Fahnenträger und Schlagzeuger Simon Seelig mit dem Petersburger Marsch in die bayrisch geschmückte Halle ein und hießen die Besucher herzlich willkommen. Nach dem Fassanstich startete die Blaskapelle unter der Leitung von Josef Töngi gleich in die erste Tanzrunde, die zu Beginn des Abends von traditionellen Polkas und Märschen geprägt war. Die „Brotzeitpolka“ war dann auch zugleich der musikalische Hinweis auf die zünftige Mahlzeit, die anschließend von den Musikern selbst serviert wurde. Zur Eröffnung des zweiten Teils stand der eigens für diesen Abend von Clarissa Neumann und Uschi Hemer einstudierte Tanz auf dem Programm. Die passende Musik dazu lieferte dieses Jahr „voXXclub“ mit ihrem Hit „Donnewedda“. Eine besondere Herausforderung für die Tänzerinnen und Tänzer waren dabei die „Tanzenden Bierkrüge“, die auf große Begeisterung im Publikum stießen, welches sogleich eine Zugabe einforderte.
    Die Stimmung war gradios und bei einigen „Schunklern“ und Gesangseinlagen von Andreas Merkelbach und Josef Töngi wurde im Anschluss gleich wieder das Tanzbein geschwungen. Doch der nächste Höhepunkt des Abends ließ nicht lange auf sich warten: Die Trachtenprämierung. Christina und Peter Thönnes konnten dabei das Publikum für sich gewinnen und bekamen von Andreas Merkelbach zwei liebevoll hergestellte Lebkuchenherzen überreicht. Außerdem konnten die Besucher im Laufe des Abends das Gewicht eines Schinkens schätzen. Michael Roth lag nur wenige 100 Gramm neben dem wahren Gewicht und durfte somit das gute Stück mit nach Hause nehmen. Mit dem Marsch „Tiger Rag“, den einige Musiker inmitten des Publikums spielten und Simon Seelig am Schlagzeug sein Können bewies, sorgte die Kapelle für ausgelassene Stimmung im Saal. Und natürlich durften an so einem Abend auch Schlager wie Helene Fischers „Atemlos“, Andreas Gabaliers „Hulapalu“ oder „Rock mi“ von voXXclub nicht fehlen. Aber auch Klassiker aus den 60er und 70er Jahren wie „Rote Lippen soll man küssen“, „Country Roads“ und „YMCA“ sorgten für eine ausgelassene Stimmung und eine volle Tanzfläche. Traditionell wurde es dann ganz zum Schluss nochmal, als in der abgedunkelten Halle die Musik von „Sierre Madre del Sur“ erklang und alle kräftig mitsangen. Mit „Bis bald, auf Wiedersehen“ verabschiedeten sich die Musikerinnen und Musiker von ihrem Publikum.

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