Di., 19. Juli 2022, 17:12 Uhr
KARL-MARX-Siedlung: Siedlergemeinschaft und Stadt wollen zusammenarbeiten
Parksituation vor der Geschwister-Scholl-Schule im Fokus
Die Siedlergemeinschaft der Karl-Marx-Siedlung und die Stadt Worms wollen beim Thema Verkehr in der Siedlung enger zusammenarbeiten. Dies teilen Stadtentwicklungsdezernent Timo Horst und der Vorsitzende der Siedlergemeinschaft Klaus Trapp nach einem gemeinsamen Vororttermin mit. Auch die Schulleitung der Geschwister-Scholl-Schule Stefanie Meixner-Dönges beteiligte sich an dem Dialog.
Die Siedlergemeinschaft sieht die Parksituation insbesondere vor der Schule kritisch. Auch für Stadtentwicklungsdezernent Timo Horst müssten die Autos nicht unmittelbar vor der Schule parken, zumal aus Sicht der Mobilitätsabteilung es wünschenswert wäre, wenn Haltemöglichkeiten für Schülerbusse geschaffen würden. Die Straßenverkehrsbehörde wolle dies wohlwollend prüfen, so Horst.
Zudem gäbe es Alternativen, wie Parkplätze an der abgehängten Klosterstraße, die Verkehr aus der Siedlung heraushalten würden. Damit würde auch Verkehr aus der Siedlung genommen, erklärt Trapp und begrüßt die Idee der Verwaltung. Mit dem geplanten Anbau an die Geschwister-Scholl-Schule gibt es außerdem die Möglichkeit, weitere Parkplätze für die Lehrerschaft zu schaffen. Zudem werde man ab 2024 unter anderem E-Busse einsetzen, welche die Lärmbelastung und die CO²-Emmissionen erheblich reduzieren.
Dass die Geschwister-Scholl-Schule dringend entsprechende Räumlichkeiten brauche, ist unbestritten. Darüber best
eht in der Runde Konsens. Aufgrund der derzeit begrenzten Räumlichkeiten und den damit einhergehenden unzumutbaren Zuständen für Schüler- und Lehrerschaft sollen temporär Container aufgestellt werden. Eine Erhöhung der Schülerzahl ist damit zunächst nicht verbunden. Vielmehr sollen durch diese Maßnahme die überfüllten Klassensäle entlastet werden.