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  • Mo., 10. April 2017, 11:48 Uhr
    Geflügelzuchtverein in Kooperation mit  der Alsheimer Grundschule „Am Sonnenberg“

    Passend zur Osterzeit  Projekt „Vom Ei zum Küken“

    So macht das Lernen Spaß. Groß ist die Aufregung bei den Kindern der Klassen 2a/b und c.

    Über Nacht sind die ersten Küken geschlüpft. In der Pause drängen sich die Schülerinnen und Schüler neugierig vor dem Brutkasten und der Aufzuchtstation. In letztere kommen die plüschigen Winzlinge nachdem sie sich aus der Eischale befreit haben und werden dort gewärmt. Die Erfolgsrate, dass aus den  hundert befruchteten Eiern von fünf verschiedenen Hühnerrassen im Brutkasten nach drei Wochen (genau 21  Tage) Entwicklungszeit, letztendlich auch die putzigen Küken schlüpfen, liegt bei zirka dreißig Prozent.


    Das und noch viel mehr über Entwicklung vom Ei zur Henne wissen die Schülerinnen und Schüler natürlich ganz genau. Denn drei Wochen lang war dies ein anschauliches Unterrichtsthema, an dem die Kinder gerne teilnahmen.


    An drei Tagen in der Woche zeigten Winfried Kump und Lothar Kruse Schritt für Schritt die Entwicklungsphasen der befruchteten Eier. Zum Beispiel auch, dass am Anfang die „Hochzeit“ von Hahn und Henne steht und dann erst im Ei ein Küken heranwachsen kann. Das konnten die Kinder der Klassen mittels der Schierlampe beobachten. Mit dieser speziellen Lampe nämlich, kann man bereits eine Woche nach der Paarung einen kleinen Punkt sehen und nach fünfzehn Tagen schon den Kopf. Jede Beobachtung wurde sorgfältig in das „Kükentagebuch“ notiert. Selbstverständlich wurde auch über die natürliche  Bebrütung durch die Henne gesprochen und darüber was Küken zum Heranwachsen benötigen.


    Die beiden Züchter des Geflügelzuchtvereins  Alsheim haben in einen kleinen Raum der Grundschule Am Sonnenberg den Brutkasten und die Aufzuchtstation aufgebaut, zahlreiche Bilder aufgehängt, Arbeitsblätter verteilt und zusammen mit den Lehrerinnen den Unterricht gestaltet.


    Sogar lebende ausgewachsene Hühner haben sie zum Unterricht mitgebracht. Die Jungen und Mädchen durften diese dann im Arm halten und streicheln. „Die Kinder waren unheimlich interessiert“ und haben sich vieles über die „Familie Huhn“ gemerkt, berichtet Winfried Kump. Für die beste Mitarbeit und das umfangsreichste Wissen verleiht der Geflügelzuchtverein sogar Pokale. So macht das Lernen Spaß.


    Das findet auch Wolgang Hoffmann, der sowohl als Alsheimer Bürgermeister als auch in der Funktion des 1. Beigeordneten der Verbandsgemeinde Eich vertreten war und  die  ehrenamtliche Arbeit der Geflügelzüchter in der Alsheimer Grundschule sehr schätzt. „Es ist immer wieder schön zu sehen mit welch großer Begeisterung die Kinder bei der Sache sind und respektvoll und behutsam mit den Tieren umgehen.  Bereits im sechsten Jahr investieren Kump und Kruse  mehr als vier Wochen Arbeit in das Projekt. Und beide machen das sehr gerne und mit großem Engagement.“

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