HOCHHEIM: SPD verspricht engagierten Wahlkampf und hofft weiterhin auf eine „rote Ortsverwaltung“
Patrick Mais kandidiert als Ortsvorsteher
Von links: Die Vorsitzenden der Wormser SPD Timo Horst und Maria Unterschütz, die Vorsitzende der Hochheimer SPD Maria Hilberg und Ortsvorsteherkandidat Patrick Mais ziehen gemeinsam in den Wahlkampf.
In einer Mitgliederversammlung wählten die Genossinnen und Genossen der Hochheimer SPD mit großer Mehrheit Patrick Mais zu ihrem Kandidaten für die Ortsvorsteherwahl am 20. März 2022. Die Neuwahl des Ortsvorstehers ist notwendig, weil der bisherige Amtsinhaber, Timo Horst, vom Stadtrat zum Dezernenten für Stadtentwicklung, Planen und Bauen gewählt wurde und damit verbunden, seinen Rücktritt eingereicht hatte.
Mais freute sich über die Nominierung und versprach einen engagierten Wahlkampf, „damit die Ortsverwaltung rot bleibt“. Timo Horst habe durch seine Arbeit in und für Hochheim große Fußspuren hinterlassen, die er ausfüllen wolle.
Die Hauptaufgabe im Falle seiner Wahl sieht Mais zunächst in der Reaktivierung traditioneller Veranstaltungen im Hochheimer Festkalender zur Stärkung der Ortsgemeinschaft. Gerade vom Stadtdorf-Projekt, zu dessen Kümmerer er vom Ortsbeirat bestimmt wurde, verspricht er sich aus der Mitte es Ortes heraus neue Impulse. Denn eine Bürgerbeteiligung wie auch der Kontakt zu Hochheimer Vereinen und Gewerbetreibenden sei ihm wichtig, um die Zukunft gemeinsam zu gestalten. Sobald es „Omikron“ zulasse, fände die ursprünglich für Dezember anberaumte Auftaktveranstaltung zum Stadtdorf-Projekt statt. Ort und Zeit würden rechtzeitig bekannt gegeben, so Mais.
Ein weiteres, ihm wichtiges Thema ist das Ortsbild. Hier verweist er auf die initialisierte Gestaltungssatzung für Hochheim und Pfeddersheim, die als Ziel eine widerspruchsfreie ansprechende Nachverdichtung bei gleichzeitigem Erhalt des Ortscharakters hat. Ebenso dürfen Vorgärten nicht in Schottergärten umgewandelt werden, sondern maximal für PKW-Stellplätze versiegelt werden.
Ein drittes Thema ist die Schaffung von KiTa-Plätzen, denn ausreichend vorhandene KiTa-Plätze sind das Fundament für eine gute Erziehung sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Insofern unterstützt Mais die Pläne einer neuen Kindertagesstätte im Neubaugebiet am Schlittweg sowie die Pläne einer weiteren auf dem BIZ-Gelände. Hier sei jedoch darauf zu achten, dass die hinter dem BIZ gelegene Emil-Strupp-Straße nicht zusätzlich mit Verkehr belastet werde.