
Von Marcus Diehl › Es war ein Paukenschlag, als der sportliche Leiter, Manuel Wöllner, die Entscheidung verkündete, dass Marcel Oehler die TSG Pfeddersheim verlässt. Die neuen Lebensumstände lassen Marcel keine andere Wahl und er zieht nach Dortmund. Einen neuen Verein kann er noch nicht verkünden. Das bringt natürlich die Planungen der TSG Pfeddersheim unfreiwillig wieder durcheinander, denn eigentlich stand das Team für die Saison fest. Marcel hätte als Co-Trainer auf dem Platz agieren sollen und wäre damit die rechte Hand von Trainer Pietro Berrafato gewesen. Seit 2018 schnürte er für die TSG die Fußballschuhe, hat alle Höhen und Tiefen mitgemacht und war eine der letzten tragenden Figuren aus den besseren Zeiten. Damit ist Rückkehrer Christopher Ludwig der letzte im aktuellen Kader. Das bedeutet für die TSG nicht nur eine führende Hand auf dem Feld zu ersetzen, sondern auch die frei werdende Co-Trainer-Stelle noch zu belegen. Das kann sich als schwerwiegende Suche erweisen, denn die meisten Teams haben die Planungen abgeschlossen und die Spieler ihre Zusagen gegeben. Auf jeden Fall hat die TSG sich schon auf die Suche gemacht. Das Anforderungsprofil steht fest. Es soll ein erfahrener Co-Spielertrainer werden, der auf und neben dem Platz Verantwortung übernehmen möchte. Kein leichtes Unterfangen – aber für die Kaderstruktur bitternötig.