
Von Marcus Diehl › Die Damen der TG Osthofen haben sich mit einem souveränen Sieg von ihren Fans verabschiedet. Der 29:25 (13:9)-Erfolg war zugleich das letzte Heimspiel im Jahr 2025. Am ersten Advent geht es noch zur HSG Lingenfeld/Schwegenheim, danach ist das Handballjahr für die TGO-Damen gänzlich beendet.
Die Bank der TGO war sehr dünn besetzt. Aus Verletzungsgründen und Studium bedingt standen Trainer Björn Dinger nur elf Spielerinnen zur Verfügung. Davon waren noch zwei Spielerinnen leicht angeschlagen und vor allem hatte er für das Tor keine Alternative auf der Bank. Björn Dinger: „Dennoch hatten wir das Spiel von Beginn an im Griff.“
Ein starker Beginn war ein Schlüssel zum Erfolg. Die Gäste verkürzten zwar auf 7:6, doch nach dem 11:7 waren die Weichen und die Kräfteverhältnisse wieder hergestellt. Die gesamte Partie hatten nur die TGO-Damen eine Führung in ihrer Hand. Leider musste der Coach am Ende der ersten Hälfte Lena Mischler sicherheitshalber aus der Partie nehmen. Sie konnte die restliche Spielzeit nicht mehr auf der Platte stehen. Mit Eva Horn und Nina Reimann (je sieben Tore) konnte der Ausfall aber kompensiert werden.
Das Team hatte immer die Spielkontrolle. Es wurde nie enger vom Ergebnis her als drei Tore. „Sie haben es gut durchgezogen“, analysierte der Coach. Nur die Anzahl der technischen Fehler waren für ihn ein kleiner Dorn im Auge. Erst am Ende der Partie konnten die Gäste das Resultat etwas erträglicher gestalten. Durch die fehlenden Wechselmöglichkeiten sind einige auf der „letzten Rille“ gelaufen.
Am Sonntag um 18 Uhr geht es nach Lingenfeld. Dabei kann das Tabellenbild etwas trügerisch sein. Die Gastgeberinnen stehen zwar auf dem vorletzten Tabellenplatz, aber ihre Spiele sind - bis auf eine Ausnahme - immer knapp verloren gegangen.