
Von Karolina Krüger Frauenpower war es, die die Einweihung der neuen Räume der interkulturellen Begegnungsstätte des Kulturverein Turkuaz e.V. in der Petersstraße 20 am Freitag möglich gemacht hat. Auf dem Marktplatz konnte Einblick in einige der Vereinsangebote wie das Ebru-Malen oder die Filografie, die Kunst aus Draht, genommen werden, bevor offiziell das Rote Band am Eingang der Vereinsräume durchschnitten wurde. Miguel Vincente, Beauftragter für Migration und Integration des Landes Rheinland-Pfalz und Oberbürgermeister Michael Kissel betonten in ihren Grußworten die große Bedeutung des Gedankenaustausches und der Begegnungen auf der Ebene des täglichen Lebens, um das Kennenlernen und Verstehen der unterschiedlichen Kulturen zu fördern. Gerade in einer Zeit, in der Menschenrechte und Meinungs- und Pressefreiheit wieder große Willkür und Unterdrückung erfährt, sei der Dialog zum gegenseitigen Verständnis so wichtig und wertvoll.
Die 2008 als Initiative begonnen Idee, Frauen mit dem Ziel der Chancengleichheit in den Mittelpunkt zu stellen und sie zu ermuntern in der Mitte der Gesellschaft zu wirken, ist seit 2016 ein eingetragener gemeinnütziger Verein. Turkuaz e.V. - der Name bedeutet „Türkis“- arbeitet parteipolitisch unabhängig und weltanschaulich offen für ein positives Miteinander im gegenseitigen Einvernehmen und Respekt.
Die neuen und einladenden Vereinsräume bieten ein schönes Ambiente in dem Begegnungen zum gemeinsamen Nähen, Essen, Erzählen, Sprachkurse und die traditionellen Handwerke Ebru-Malen und Filografie besonders Spaß machen. Wer seine Gäste mit vielfältigen Genüssen aus der Küche verwöhnen möchte, kann sich ein individuelles Catering Angebot erstellen lassen. Weitere Info unter: http://www.turkuaz-ev.de.
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