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  • Di., 09. Juli 2013, 16:17 Uhr
    MdB Hagemann sagt Bündnis politische Unterstützung zu

    Petition gegen Autobahnlärm auf A61

    Aufgrund einer potenziell gesundheitsgefährdenden Dauerbeschallung von zeitweise bis zu 65 Dezibel, hat das vom SPD-Ortsverein Eppelsheim 2012 ins Leben gerufene parteiübergreifende Bündnis gegen den Autobahnlärm auf der A61 zwischen Gundersheim und Alzey eine Petition an den Bundestag gerichtet. Mit bisher über 1.100 gesammelten Unterschriften von Bürgerinnen und Bürgern aus Eppelsheim, Dintesheim, Gundersheim sowie umliegender Ortsgemeinden fordert das Bündnis umgehende Lärmschutzmaßnahmen entlang des Autobahnabschnitts. Unterstützt wird die Initiative vom Bundestagsabgeordneten Klaus Hagemann, der sich in seiner Funktion als Sprecher der SPD-Fraktion im Petitionsausschuss persönlich dem Bürgeranliegen annehmen will.

    „Hier muss Minister Peter Ramsauer (CSU) Farbe bekennen und zum Ausbau der A61 zwischen Gundersheim und Alzey Stellung nehmen“, bekräftigte Hagemann. Gleichzeitig verwies der Bundespolitiker auf das politische Gewicht des Petitionswesens, da es allen Bürgerinnen und Bürgern ermögliche, sich direkt an das Parlament zu wenden. Zudem sei die Bundesregierung verpflichtet, sich mit dem Bürgeranliegen zu befassen und eine Empfehlung auszusprechen.

    Um dem Begehren der Bürgerinitiative politischen Nachdruck zu verleihen, wolle Hagemann im Petitionsausschuss beantragen, selbst die Bearbeitung der Petition zu übernehmen. Gleichzeitig verwies der Abgeordnete auf die Möglichkeit des Petitionsausschusses, sich bei einem vor-Ort-Termin in Eppelsheim persönlich von der Lage zu überzeugen, wie es dieser in anderen Fällen der jährlich 16.000 Petitionen bereits getan habe. Hagemann ruft Bürgerinnen und Bürger dazu auf, die Petition nach ihrer Veröffentlichung auf der Internetseite des Petitionsausschusses online mitzuzeichnen.

    „Eppelsheim ist außerordentlich stark von der Lärmbelastung betroffen, da sich die A61 bogenförmig um die Ortsgemeinde zieht und es zu den ersten Wohnbebauungen nur wenige Meter sind. Aufgrund des veralteten und maroden Fahrbahnbelags sowie des extrem gestiegenen Verkehrsaufkommens hat der Autobahnlärm hier - wie auch in den übrigen Anliegergemeinden – über Gebühr zugenommen“, verweist Bündnissprecher Hans H. Brecht auf die Frequenz von täglich rund 50.000 Fahrzeugen. Selbst nachts und bei geschlossenen Fenstern seien die lauten Roll- und Holpergeräusche nicht zu überhören.

    Zum Erhalt der Lebensqualität und der Gesundheit der vom Autobahnlärm betroffenen Menschen in Eppelsheim, Gundersheim und den umliegenden Ortsgemeinden fordert das Bündnis eine schnellstmögliche Sanierung des Streckenabschnitts A61 Alzey/Gundersheim sowie wirkungsvolle Schallschutzmaßnahmen.

     

     

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