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Mo., 19. Februar 2024, 11:19 Uhr
Fußball: Achtungserfolg der TSG / Regionalligist Astoria Walldorf hatte trotz 2:1-Endstand seine Mühe
Pfeddersheimer glauben an Klassenerhalt
Nach seinem Treffer gegen Koblenz traf Aykan Aydin auch in Walldorf. Foto: Felix Diehl
Von Marcus Diehl › Klar, es ist nur ein Testspiel. Es geht auch nicht um das Endergebnis, sondern um das Auftreten seiner Mannschaft. Die TSG Pfeddersheim hat zwar das Spiel in Walldorf mit 1:2 verloren, zufrieden war Trainer Mario Cuc trotzdem. Denn genau diesen engagierten Auftritt wünscht er sich beim Auftakt am Samstag in Karbach.
Couragiertes Auftreten
Seine Mannschaft spielte sehr couragiert, versuchte mit dem eine Klasse höher spielenden Gegner mitzuhalten und das Spiel offen zu gestalten. „Deshalb macht man solche Spiele. Sie bieten eine andere Qualität“, so Cuc. Handlungsfähigkeit, schnell die richtigen Entscheidungen treffen und Torchancen herausarbeiten zu können, darauf lag das Augenmerk.
Vor allem in der ersten Hälfte funktionierte das sehr gut. Die TSG konnte sogar durch Aykan Aydin mit 1:0 in Führung gehen. Eine höhere Führung lag in der Luft, wurde aber verpasst. Die Pfeddersheimer hatten eine gute Organisation und machten dem Gegner das Leben schwer. „Wir müssen unserer Linie treu bleiben. Mental hellwach im Kopf sein und immer positiv denken“, so der Trainer.
In der zweiten Hälfte verschoben sich die Spielanteile. Die Gastgeber erhöhten den Druck und konnten das Spiel noch drehen. In der 75. Minute traf Louis Safranek zum Ausgleich und in der Schlussminute Eric Onos zum 2:1 Endstand für Walldorf.
Nächstes Spiel in Karbach
Auch wenn am Ende eine Niederlage stand, gilt es, diesen Schwung und die positiven Aspekte in das Spiel am Samstag, dem 24. Februar, um 14 Uhr in Karbach mitzunehmen. „Viele haben uns schon abgeschrieben. Wir glauben aber noch daran“, weiß Cuc, wie der Klassenerhalt erreicht werden kann. Auch die gute und sehr intensive Vorbereitung seiner Mannschaft geben ihm die Kraft und den Glauben daran. Ab dieser Woche werden die Einheiten zurückgefahren.
Die kommenden Gegner können sich sicher sein, dass die TSG topfit in die Partien gehen werden. Etwas Sorgen macht nur die personelle Situation. Matthias Tillschneider ist wieder fit und Marcel Oehler wird nach einer Fortbildung am Samstag zur Verfügung stehen. In der Offensivabteilung wird es aber eng: Royij Matsumura konnte noch nicht richtig trainieren, Sebastian Kaster fehlen noch einige Einheiten, Fabio Schmidt plagt sich mit einer Verletzung herum und Lion Schubach kam mit einer Blessur aus dem Spiel heraus. Mit den Neuzugängen kam mehr Qualität in den Kader. Der Konkurrenzkampf wurde damit verschärft und damit muss umgegangen werden. „Die Jungs müssen das positiv annehmen und als Ansporn ansehen“, freut sich Trainer Mario Cuc um die Alternativen, die ihm zur Verfügung stehen.