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Do., 24. Oktober 2013, 22:25 Uhr
Oberligist unterlag nach Elfmeter-Schießen beim Verbandsligisten Jahn Zeiskam mit 6: 7
Pfeddersheimer Pokalverteidigung ist ausgeträumt
VON KLAUS DIEHL Mittwochabend um 19.30 Uhr tauchen schummrige Strahler den Hartplatz in Zeiskam in ein mäßiges Licht, zum Fußballspielen wahrlich nicht geeignet. Doch die SWFV-Verbands-Oberen wollten unbedingt, dass das Viertelfinalspiel um den Bitburger SWFV-Verbandspokal ausgetragen wird. Die Herren selbst machten es sich wohl vermehrt im Fernsehsessel bereits gemütlich für den Champions-League-Abend. Muss man sich da nicht ernsthaft fragen, warum dieses Spiel partout an diesem Abend ausgetragen werden musste?
Der Terminplan des SWFV sah diese Viertelfinalrunde eigentlich erst im März nächsten Jahres vor. Um es gleich vorweg zu sagen, die Niederlage haben sich die Pfeddersheimer schon selbst zuzuschreiben. Doch der Termin, zumal noch auf einem Hartplatz mit äußerst diffuser Beleuchtung, war echt eine Zumutung. Da verlor sogar Zeiskam-Torhüter Steffen Hess die Übersicht und sah nach einem Handspiel außerhalb des Strafraums die „Rote Karte“.
Doch sein Vertreter Conrad Siegler sollte zum Matchwinner des Verbandsligisten werden. Denn nach dem 1:1 nach regulärer Spielzeit und den zweimal 15 Minuten Verlängerung wehrte er den sechsten Elfmeter von Dennis Seyfert ab.
So schnell wird man vom Pokalhelden zur tragischen Figur. Hatte doch der Fehlschütze beim siegreichen Endspiel um den Bitburger SWFV-Verbandpokal gegen Arminia Ludwigshafen den entscheidenden Elfer verwandelt.
Die Jahnkicker zielten einmal besser und aus war der Pfeddersheimer Pokal-Traum erneut das Endspiel als Pokalverteidiger zu erreichen, – nach Möglichkeit gegen den Lokalrivalen VfR Wormatia Worms. Dieser muss aber selbst ersteinmal sein Viertelfinalspiel am späten Abend des 30. Oktober beim Oberligisten in Waldalgesheim gewinnen.
Nach der 1:0-Führung durch Jakob Siebecker nach einem Eckball in der 44. Minute schien das Spiel einen positiven Ausgang für die TSG zu nehmen, doch im zweiten Durchgang gab man trotz personeller Übergelegenheit und auch durch das Liegenlassen der einen oder andere Torchance, das Spiel aus der Hand und fing sich in der 72. Minute den 1:1-Ausgleich ein. Es zeigte sich, dass man ohne einen gelernten Stoßstürmer, alle verletzt, auch gegen einen Verbandsligisten nicht so einfach gewinnen kann.
Für die TSG Pfeddersheim spielten: Thorsten Müller, Björn Miehe, Jakob Siebecker, Matthias Lang, Christopher Ludwig, Tobias Klotz, Arijan Berisha, Horst Döppel (65. Enis Aztekin), Mathias Tillschneider (86. Jannick Krist), Dennis Seyfert, Sebastian Schulz.