Wieder zurück im Hof der Familie Mehlmann tauschten sich die Helfer bei Weck, Worscht und einem guten Schlückchen Wein aus.
Anlässlich der diesjährigen Pfiffligheimer Gemarkungsreinigung trugen zahlreiche Bürger 800 Kilogramm Müll aus der 4,6 Quadratkilometer großen Gemarkung zusammen.
"Ich freue mich, dass so viele Bürgerinnen und Bürger von Pfiffligheim der Einladung zur heutigen Gemarkungsreinigung gefolgt sind", mit diesen Worten begrüßte Ortsvorsteher Ernst-Dieter Neidig um 9 Uhr mehr als 20 Freiwillige im Hof der Familie Mehlmann.
Nach einem kurzen Plausch und der Einteilung der Gruppen wurden Greifzangen und Plastiksäcke verteilt. In die mitgebrachten Eimer sollten die Helfer Glas und Flaschen sammeln.
Insgesamt machten sich fünf Gruppen in die Pfiffligheimer Gemarkung auf und entdeckten dabei so manchen neuen Winkel, an dem man bei seinen Spaziergängen sonst nicht vorbeikommt. Entdeckt wurde dabei aber vor allem auch viel Abfall, Unrat und Müll. "Besonders entlang der Straße nach Pfeddersheim hatten wir viel einzusammeln" berichtete ein Helfer, der schon bei etlichen Reinigungsaktionen dabei war. Hier zieht sich die Gemarkung bis zur Autobahnbrücke.
Die Belohnung für das Bücken und Tragen folgte auf dem Fuß, denn alle Engagierten genossen an einem sonnigen Samstag auf den Rückwegen saubere Wege und Flure. Ortsvorsteher Neidig zeigte sich sehr zufrieden über die große Beteiligung. "Dieses große Engagement zeigt mir, dass die Pfiffligheimerinnen und Pfiffligheimer da sind, wenn man sie braucht. Sinn für die Gemeinschaft und Verantwortung für den Stadtteil wird bei uns großgeschrieben", so der Ortschef.
Erfreut war Neidig auch, dass die 800 Kiligramm Müll, die sich zusammensetzten aus Verpackungen, Flaschen, Papier, Baustoffabfall, aber auch aus Fernsehgeräten, Fahrrädern und Autoreifen, über die Spendenaktion des ebwo in 800 Euro umgewandelt und an die Alisa-Stiftung überwiesen werden. "Trotz des Geldbetrages, den wir überweisen können, hoffe ich, dass die Menschen zukünftig besser auf ihre Umgebung aufpassen und die Natur mit weniger Müll verschandeln". Mit diesen Worten und einem Dank an Mitorganisator Udo Mehlmann verabschiedete Ortsvorsteher Neidig die zahlreichen Engagierten in ein schönes Wochenende.