Neun Tage Gewerbeausstellung, kombiniert mit Rummel, lockt Interessierte und Feierlustige auf Wormser Festplatz
Pfingstmarkt bei strahlendem Sonnenschein eröffnet
Das Fanfarenchor zog gefolgt von den Fischern von der Großen Fischerweide über den Festplatz zur Eröffnung in Halle 4. Foto Karolina Krüger
VON KAROLINA KRÜGER Am Samstagnachmittag eröffnete der Wormser Oberbürgermeister Michael Kissel den diesjährigen Pfingstmarkt offiziell auf der Bühne in Zelt Nummer 4.
Er verwies auf die über 750-jährige Geschichte des Marktes nach Ostern. Kaiser Friedrich II verlieh im Jahre 1243 der Freien Reichsstadt Worms die Marktrechte für einen zweiwöchigen Jahrmarkt, zu dem auch Kaufleute und Händler von außerhalb zugelassen waren, abzuhalten.
Bis heute finden sich um Pfingsten über 100 Aussteller, Marktbeschicker und Fahrgeschäfte, in Worms ein und erfreuen die Besucher von nah und fern. Benjamin Müller führte durch das Eröffnungsprogramm, das neben den Grußworten von Michael Kissel und Marco Koenitz, der mit seinem Unternehmen bereits zum siebten Mal die Organisation übernommen hat, auch Showeinlagen zu bieten hatte.
Neue Backfischbraut Miriam vorgestellt
In großer Vorfreude auf das Ende August stattfindende Backfischfest stellte der Verein für Brauchtumspflege e.V. mit dem „Bojemääschter vun de Fischerwääd“ Marcus Trapp seine neue Bachfischbraut Miriam Faber vor. Als zweimaliges „Kerwemädche vun Piffelkum“ kennt Miriam schon die Rolle als Repräsentantin für Worms und freut sich auf die Amtszeit an der Seite des Bojemääschters. Ihre Vorstellung brachte sie gesanglich in einer Lobeshymne auf das Backfischfest und ihrer Heimatstadt Worms vor.
Weitere Showeinlagen zeigten die „Minihoppers“ und die „Tip Tops“ aus Ralf‘s Tanzgalerie, die zu flotten Rhythmen tanzten. Das traditionelle Brauchtum der Fischerwääder, das Handnirsch trinken, durfte natürlich auch nicht fehlen und so stellten sich MdL Kathrin Anklam-Trapp, Angelika Zezyk, Stadtmanager Kai Hornuf, Organisator Marco Koenitz, Oberbürgermeister Michael Kissen und der Imperator der Wormser Schausteller René Bauer der Herausforderung.
Versorgt wurden die Gäste von den fleißigen Mitgliedern des Hausfrauenvereins, die hier im Zelt Nr. 4 selbstgebackenen Kuchen anbieten und die immer einen Besuch wert sind.
Neun Tage wird die Mischung aus Informationen, Verkauf, Fahrgeschäften und gastronomischen Angeboten die Gäste des Pfingstmarktes verwöhnen, der Donnerstag wartet am Familientag mit besonderen Preisen und Vorstellungen eines Kasperletheaters auf.