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  • Mo., 15. November 2021, 13:10 Uhr
    Wormser AfD Stadtratsfraktion: Ergänzungsantrag zum TOP 4 der Stadtratssitzung am 16.11.21

    Photovoltaikanlage für das Heinrich-Völker-Bad

    Die Wormser AfD fordert in einer Pressemitteilung am heutigen Montag, dass der Stadtrat in seiner nächsten Sitzung am Dienstag, dem 16. November, becshließen möge, dass im Rahmen der Sanierung des Heinrich-Völker-Bades  eine Photovoltaikanlage und/oder Sonnenkollektoren zur Warmwasserbereitung installiert werden. Die Anlage wird über dem neu zu bauenden Planschbecken aufgeständert.

    Die Finanzierung soll durch die bei der Baumaßnahme vorgesehenen fast 300.000 Euro für Kunst am Bau finanziert werden. Das heißt die Anlage muss ein Kunstwerk werden in dem Solarmodule integriert sind um Strom und/oder Warmwasser zu erzeugen

    Das Gesamtkunstwerk soll so gestaltet werden, dass es auch pädagogisch genutzt werden kann, um Wissen über die Solartechnik zu vermitteln.

    Als Begründung führt die AfD aus, dass ständig vor einer drohenden Klimakatastrophe gewarnt und gefordert wird, die Klimaerwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen.
    Hierzu müssen überall, natürlich auch in Worms, konkrete Maßnahmen möglichst bald vorgenommen werden. "Es ist daher nicht akzeptabel, dass wir für geplante 16,5 Millionen Euro unser Schwimmbad sanieren, aber davon „keine müde Mark“ in den Ausbau der Solartechnik investieren", so Ludger Sauerborn.

    Da angeblich auf den Dächern des Schwimmbades keinerlei Fläche mehr frei sei um zusätzliche Solartechnik zu platzieren, schlägt die AfD vor, die Solartechnik über dem neu geplanten Planschbecken zu installieren. Dies mache auch deswegen Sinn, weil dies zu einer Beschattung führe, die die Kleinkinder vor zu starker Sonneneinstrahlung beim oft stundenlangen Planschen schützen könnte.

    "Es macht Sinn, dass eine solche Anlage auch zur Wissensvermittlung über Möglichkeiten der Nutzung der Solarenergie pädagogisch genutzt wird. In der Bevölkerung gibt es oft Kritik an der Art und Weise wie die vorgeschriebenen Mittel für Kunst am Bau verwandt werden. Ein Strom und/oder Warmwasser erzeugendes Kunstwerk würde wahrscheinlich auf breite Zustimmung in der Bevölkerung stoßen", heißt es in der Mitteilung abschließend.

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