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  • Fr., 28. Dezember 2018, 10:50 Uhr
    Fraktionssprecher der CDU Rheindürkheim fordert Radwegeunterführung an Pfrimmquerung

    Planung des LBM in der Kritik

    Nachdem in der Wormser Presse über die Forderung des ADFC für eine Radwegeunterführung an der Pfrimmquerung berichtet wurde, bezieht auch der Fraktionssprecher der CDU Rheindürkheim, Klaus Harthausen, dazu Stellung für die Radfahrer. „Der Rheinradweg ist nicht nur ein überregionaler Radwanderweg, sondern auch für uns in Rheindürkheim eine wichtige Anbindung nach Worms. Daher muss beim vierspurigen Ausbau der B9 an der Pfrimmbrücke unbedingt auch eine sichere Querung für die Radfahrer hergestellt werden“, so Klaus Harthausen.

    Wenn es nicht bei Lippenbekenntnissen bleiben solle, dass Rad und ÖPNV attraktiver ausgebaut werden müssen, dann dürfe der Ausbau der B9 nicht rein auto-orientiert erfolgen. Eine sichere Querung für Radfahrer und Fußgänger an der Pfrimm sei bereits wegen der Radwegeverbindungen zwischen Rheinradweg und Innenstadt sowie Neuhausen sehr wichtig. Daneben seien aber auch verschiedene Sportstätten, Einkaufsmöglichkeiten und größere Betriebe so am besten zu erreichen.

    300 Meter Umweg „nicht akzeptabel“

    Dazu fordert der Rheindürkheimer Fraktionssprecher den Landesbetrieb Mobilität (LBM) auf, im Dialog mit dem Ortsbeirat Neuhausen und den Radverbänden, eine Lösung zu suchen. Einen 300 Meter langer Umweg für Radfahrer, wie von LBM-Leiter Bernhard Knoop vorgeschlagen, hält er für nicht akzeptabel: „Wenn es um Autos ginge, würde ja auch niemand ernsthaft so argumentieren.“ Möglicherweise sei eine Unterführung entlang der Pfrimm wegen der Hochwassergefahr dabei tatsächlich nicht die optimale Lösung. Weil auch die Ausfahrten der einmündenden Straßen „Im Pfaffenwinkel“ und „Am Holzhof“ bei einem vierspurigen Ausbau nicht mehr unsignalisiert abgewickelt werden können, schlägt Harthausen vor, mit der ohnehin erforderlichen Signalanlage an dieser Stelle eine ampelgesicherte Rad- und Fußgängerquerung herzustellen. Auch das Kostenargument lässt Harthausen nicht gelten und verweist darauf, dass es für den Radwegebau gesonderte Zuschüsse gibt.

    „Der Stadtrat sollte beim vierspurigen Ausbau der B9 keine Ausbauvariante des LBM akzeptieren, bei der die Radfahrer das Nachsehen haben“, so die abschließende Forderung aus Rheindürkheim.

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