
VON FLORIAN HELFERT Bislang leben in Osthofen 52 Flüchtlinge und rund ein dutzend Bürger aus Osthofen möchten mittels ihres „Bunten Tisches“, der am vergangenen Wochenende erstmals zum gemeinsamen Kaffee und Kuchen ins Bürgerhaus eingeladen hatte, helfen.
Sich für vertiefende Gespräche zunächst vorstellend, dankten die erschienenen Flüchtlinge – meist aus Syrien stammend und überwiegend in englischer Sprache – für ihre humanitäre Aufnahme in Deutschland. So nahmen etwa ein Drehbuch schreibender und Regie führender Lehrer, ein Ingenieur sowie ein junger Jurist aus Damaskus am offenen Austausch teil.
„Über die Gespräche miteinander werden Sprachkenntnisse eingeübt oder werden Flüchtlinge bei Behördengängen oder Arztbesuchen begleitet“, freut sich Stadtbürgermeister Thomas Goller über das gezeigte Engagement des „Bunten Tisches“. Aus den Reihen des Helferkreises rund um deren Sprecher Bernd Bänfer durften sich die Flüchtlinge außerdem über das Angebot des Arbeitsprojekts Casa Nova zu einem Praktikum im Holzgewerbe oder über einen ebenfalls angebotenen Fahrradkurs freuen.
Sowohl Bürgermeister Thomas Goller als auch Bernd Bänfer erläuterten, dass Osthofen als Stadt voraussichtlich noch bunter wie bisher werde. Stellvertretend für den Helferkreis betonte wiederum Cihan Ölmez, dass die regelmäßig geplanten Treffen mit interessierten Flüchtlingen deshalb als „Plattform des Kennenlernens“ dienen sollten – um langfristige Nachbar- oder sogar Freundschaften entstehen zu lassen.
Beitrag aus der Rubrik