
Von Marcus Diehl › Der Wanderpokal geht in diesem Jahr wieder in die Pfalz: Der TSV 1946 Lambrecht/SG Tal sicherte sich den Turniersieg beim AH-Turnier des FC Germania Eich. Im Finale wurde der SV Guntersblum in der Verlängerung mit 3:2 niedergerungen. Im kleinen Finale sicherte sich der TuS Hochheim mit einem 5:2 Erfolg gegen den TSV Stadecken-Elsheim den dritten Platz. Dabei waren Steven Kaiser (3x) und Patrick Seyfert (2x) erfolgreich. Titelverteidiger TSG Eisenberg scheiterte im Viertelfinale. Die beiden Teams der SG Altrhein spielten keine Rolle im Turnier, für sie war nach der Vorrunde Endstation. Die vier besten Teams wurden mit einem Geldbetrag für ihre guten Leistungen belohnt.
Über den Tag verteilt durften 154 Tore bejubelt werden. Mit seinen neun Toren zeigte sich Philip Poitinger vom Turniersieger am treffsichersten. Überhaupt keine Probleme gab es bei der Fairness: Die drei Referees Wolfgang Gethöfer, Uwe Bardong und Peter Brunck, hatten bei allem Eifer der Athleten alles im Griff. Die vierzehn Gastmannschaften die zugesagt hatten, waren auch erschienen. Das war in der Vergangenheit nicht immer der Fall. Die Gästemannschaften sprachen von einem perfekten Ablauf und Organisation und kleine Unstimmigkeiten wurden von der Turnierleitung kurzerhand geklärt – ein größeres Lob kann es für den Veranstalter nicht geben. Dazu gehört auch was nach der Siegerehrung in der Altrheinhalle noch passiert, denn bei der Germania kommt auch das Kulinarische niemals zu kurz. Alles Angebotene war am Ende ausverkauft.
Wenn über die Hallenturniere oder Pfingstturniere der Germania geredet wird, fällt automatisch auch der Name Ralph Engelhardt. Seit achtzehn Jahren war er als Turnierleiter, auf dem Feld oder in der Halle tätig. Unter ihm entwickelten sich der Ablauf und Vereinfachung der Turniere weiter. Seine Hauptarbeit lag in der Vorbereitung; Turnierplanes erstellen, Richtlinien festlegen, Spielberichtsbögen für jede Mannschaft, Quittungen ausstellen und die Presse informieren. Nun ist für ihn die Zeit gekommen, die Verantwortung abzugeben. Sein Nachfolger steht mit Volker Ohnleiter schon parat. Doch die Germania Eich kann sich sicher sein: Wenn Hilfe benötigt wird, wird Ralph Engelhardt bereitstehen.