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  • Di., 21. August 2018, 22:35 Uhr
    Wormatia gewinnt gegen den SSV Ulm im Dienstagabendspiel knapp aber nicht unverdient mit 1: 0 / Ferfelis trifft in der 89. Minute

    „Pokalsieger-Besieger-Besieger!”

    Schlusspfiff und Feiern mit der Mannschaft, die ihre Fans am Dienstagabend mit drei Punkten überraschte. Foto: Steffen Heumann


    VON STEFFEN HEUMANN Das ist Fußball! Fünf Minuten vor Spielende hätten die meisten Fans unter den 1.050 Zuschauern in der EWR-Arena auch mit einer Punkteteilung gut leben können. Dann passiert eines jener kleinen Fußballwunder. Dimitrios Ferfelis, der in der 75. Minute eingewechselt wurde und bei fast allen Ballkontakten zunächst wie ein Statist wirkte, steht eine Minute vor Schluss goldrichtig und erzielt auf Kopfballvorlage von Cedric Mimbala das vielumjubelte Tor des Tages. Ferfelis belohnte sich und sein Team für eine kämpferisch korrekte Einstellung.

    Die Spielkultur ließ über weite Strecken der Partie zu wünschen übrig. Viele Abspielfehler bei beiden Mannschaften, die sich im Auslassen und der Vorbereitung zwingender Torchancen auf Augenhöhe bewegten. Die Bemühungen in Richtung gegnerisches Tour und das Anwenden taktischer Fouls führten zum gerechten torlosen Halbzeitstand. Allerdings agierten die Wormaten in der zweiten Hälfte offensiver und sicherten sich mehr Spielanteile, ohne daraus jedoch zunächst Kapital schlagen zu können.

    Guiseppe Burgio hatte die erste Torchance in der 62. Minute. Dann folgte in der 75. Minute der Doppelwechsel: Ferfelis kam für Volz und Heller für Graciotti ins Spiel. Vorne nicht zwingend und hinten zittern, dass Ulm eine der wenigen Möglichkeiten nicht doch noch verwerten kann. Vier Minuten vor Schluss die nächste Einwechselung. Demir kommt für Dorow. Auf den Rängen die bangen Blicke auf die Uhr. Wie lange noch? Wann ist Schluss? Dann plötzlich Torgefahr im Ulmer Strafraum. Mimbalas Kopfballvorlage netzte Ferfelis zur Führung ein. Kein Halten mehr unter den Fans und bei den Spielern.

    Schiedsrichter Marcel Gasteier ließ drei Minuten nachspielen. Mehrmals tauchten die Spatzen nach einem Freistoß und Einwürfen noch gefährlich nahe vor dem Wormser Kasten auf, dann war der eminent wichtige Dreier unter Dach und Fach. Am Samstag muss Wormatia nach Hoffenheim zum Tabellendreizehnten. Alles andere als ein Zuckerschlecken zum Backfischfest-Auftakt!

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