Do., 22. Mai 2014, 08:22 Uhr
Zahlreiche Fragen insbesondere zur Verkehrssituation innerhalb des Stadtteils
Politik für und in Horchheim
Timo Horst machte gleich zu Beginn deutlich, dass die Bürger bei der Veranstaltung zu Wort kommen sollten. Ortsvorsteher Volker Janson leitete dazu ein. Es seien, für jeden Bürger erfahrbar, enorme Summen in die Bildung investiert worden, für die Schulen und die Kindergärten.
Der Straßenbau und der Ausbau der Radwege hätten ebenso zu einer großartigen Entwicklung Horchheims beigetragen. Stellvertretend nannte er das Nahversorgungs- und Neubaugebiet am Ortseingang, mit einem dem Verkehrsfluss dienenden Kreisel. Stolz berichtete er, dass der zweite Teilabschnitt der Hauptstraßenerneuerung in nur elf Tagen zum Abschluss gekommen sei.
Janson dankte den Bürgern für ihre Geduld, ebenso der Stadt und den Arbeitskräften für die schnelle Umsetzung. Beim Postweg habe sich herausgestellt, dass das Gestänge des Haupthydranten angebrochen war, „hätten wir noch gewartet, wären bedeutend höhere Kosten und eine sehr zeitaufwendige Sperrung die Folge gewesen,“ stellte Janson fest. Stolz könne Horchheim auch auf sein aktives Vereinsleben sein, stellvertretend nannte er den Turnverein dessen „Powerfrauen“ Bundessieger geworden seien.
Hans-Herbert Rolvien der SPD Fraktionssprecher hob einige richtungsweisende Anträge der SPD Ortsbeiratsfraktion hervor: Maßnahmen gegen den Starkregen, Beigeordneter Uwe Franz fügte hinzu, dass die Stadt hier schon an der Umsetzung arbeite. Ein weiteres Thema sei das Nachtfahrverbot und Tempo 30 für LKW-Verkehr. Auch hier betonte Uwe Franz, dass die Stadt derzeit, insbesondere bezüglich des Zuckerrübenverkehrs an Lösungen arbeite. Oberbürgermeister Michael Kissel antwortete einem Bürger, dass für die B 47 Baurecht bestünde und das OK des Bundes benötigt werde, um mit dem Ausbau beginnen zu können, dann wird auch die Horchheimer Straße weiter saniert. Hans-Jörg Koch stellvertretender SPD-Ortsvereinsvorsitzender und Ortsbeiratskandidat hob nochmals die Wichtigkeit einer guten Ausstattung für die Schulen in Horchheim hervor.
Die Fragen und die Kritik der anwesenden Horchheimer betrafen das wilde Parken im Ort, die hohe Geschwindigkeit in der Hölchenstraße, LKW-Durchfahrten in engen Straßen, obwohl verboten. Alle Beteiligten waren sich einig, dass eine 100-prozentige Sicherheit nicht gewährleistet werden können, allerdings werde man über von den Bürgern vorgeschlagene Lösungsansätze wie Geschwindigkeitsanzeigen, mehr Kontrollen, LKW-Begrenzung nachdenken und verhandeln, machten die Podiumsteilnehmer deutlich.