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  • So., 23. Februar 2014, 16:07 Uhr
    Bei der Damensitzung der Ortsvereine in der Karl-Marx-Siedlung blieb am Samstagabend kaum ein Auge trocken

    Politik macht eine Frau – Gute Fastnacht der KSV!

    Walter Meisel begeisterte als Bülent Ceylan.


    „Politik macht eine Frau – Gute Fastnacht der KSV!“ – So das Motto der großen Damensitzung der Ortsvereine in der Karl-Marx-Siedlung am Samstagabend. Dies brachte auch den Moderator der Damensitzung Walter Meisel alias „Bülent Ceylan“ auf den Plan, der wiederum lässig und gekonnt durch den Abend führte, auch wenn ihn „Bülent Ceylans“ Haare oftmals bei seinen Ansagen störte, entweder vor den Augen oder dem Mikrofon.

    Ludwig Winter, der musikalische Leiter des Abends, war es dann mit seiner einladenden Schunkelrunde, der die Narrenschar von ihren Stühlen scheuchte, um aktiv mitzumachen.

    Als dann im Anschluss die Große Garde des BFV aus Bechtheim ihre Aufwartung im Kickers-Saal machte, war der Funke übergesprungen. Neun junge, hübsche Damen unter der Leitung von Marlene Koch legten einen Gardetanz der Extraklasse aufs Parkett und durften ohne Zugabe die Bühne nicht verlassen.

    Passend zur Winterolympiade in Sotschi hatte sich das Siedlungsurgestein Günter Zulauf in die Karl-Marx-Siedlung verirrt, um über seinen Einsatz als „Skifahrer“ zu berichten.

    Weibliche und männliche Fans für das „Brautpaar“
    Als „Brautpaar“ grüßten dann Andrea und Uwe Bardong den vollbesetzten Saal und fanden sowohl im weiblichen als auch im männlichen Publikum ihre Anhänger zur lautstarken Unterstützung.

    Die vier „KMS-Line-Dancers (Anja Bless, Nathalie Ott, Petra Fuchs und Peter Schwan) zeigten bei ihrem Tanz einmal mehr mit tollen Schrittkombinationen, wie schön tanzen sein kann.

    Vollgestopft mit Süßigkeiten jeglicher Art erschien danach Anette Zulauf auf der Bühne. Mit gefühlten 160 kg wollte sie jetzt endlich eine „Diät“ beginnen, aber das fällt so schwer.

    Szenen aus dem Schulleben, nachgestellt von Anne und Ralf Schäfer, als „Schülerin und Lehrer“, weckten bei vielen im Saal alte Erinnerungen an die Schulzeit wach.

    Immer wieder wurde geschunkelt und gesungen
    Und dann mussten mal wieder alle anwesenden Närrinnen und Narren ran, als sie vom musikalischen Leiter Ludwig Winter aufgefordert wurden, mitzuschunkeln und zu singen.

    Zwischenzeitlich wurde die Bühne bereits vorbereitet für die „Familie Feuerstein“, denn wie immer in den Sitzungen setzt das „Kickers-Männerballett“ (Franz Gagel, Rüdiger Lebkücher, Thomas Sehrt und Uwe Bardong) den Schlusspunkt der ersten Halbzeit.

    Nach der Pause wurde es nach einer kurzen Förmlichkeit, als nämlich Walter Meisel alias „Bülent Ceylan“ Orden an die Technik- und Regieabteilung an Thomas Juraschek und Peter Buhl vergab. Aber dann forderte Ludwig Winter die Narrenschar wieder auf, bei seiner Schunkelrunde mitzumachen.

    Wie schwer es ein lediger Mann manchmal hat, stellte Walter Meisel als „Junggeselle“ unter Beweis. Einmal zu viel und einmal zu wenig Frauenkontakt, er konnte das Mittelmaß nicht finden.

    Und dann wurde es eng auf der Bühne im Kickers-Sportheim. Noch nie stand ein Ballett in dieser Größenordung auf der KSV-Bühne. Zwölf junge Damen der „Zabatas-Show-Tanzgruppe“ des „BFV aus Bechtheim“ vereinten Showtanz und Akrobatik zu einem unvergleichlichen Element, ein absoluter  Höhepunkt der Damensitzung ohne Trainer sondern in Eigenregie einstudiert.

    Ralf Schäfer war bereits im Zeiten Jahr in der KMS-Bütt.


    Mit Ralf Schäfer vom BFV aus Bechtheim stand jetzt ein Büttenredner der ganz besonderen Art bereits im zweiten Jahr in der KMS-Bütt. Bei seinem Vortrag als „Merkwürdiger“ blieb kein Auge trocken und erst nach zahllosen Zugaben durfte er die Bühne verlassen.

    Geburtstagsständchen für Ursel Barth pünklich um Mitternacht
    Pünklich um Mitternacht, nach einem Geburtstagsständchen für Ursel Barth, betraten als „Vadder un Dochter“ das Ehepaar Anette und Günter Zulauf die Bütten – deutlich der unterschiedliche Musikgeschmack und das Zeitgefühl der beiden, allerdings lenkte der Vater am Ende doch wieder ein.

    Einen Paartanz zeigten im Anschluß Nathalie Ott und Peter Schwan von den „KMS-Line-Dancers“ und wussten zu begeistern.

    Wer sich nach Mitternacht noch traut, in die Bütt zu gehen der hat Mut und Selbstbewusstsein. So geschehen in der Damensitzung. Reiner Dietrich alias „Dr. Frankestää“ berichtete aus seinem Krankenhausalltag und das mit allen närrischen Geschützen. Ein Gag jagte den anderen und erst nach etlichen Zugaben entließ die Narrenschar den Redner, der nun auch im zweiten Jahr in der KSV-Bütt zu erleben war.

    Traditoneller vorletzter Programmpunkt einer jeden Damensitzung in der Karl-Marx-Siedlung ist der Show-Auftritt des „Kickers- Männerballett“. Ein buntes Medley mit Tanz und Show gespickt und passend ins Licht gesetzt, leitete das abschließende Finale ein.

    Walter Meisel bat noch einmal alle Akteure auf die Bühne, um nach über 5 Stunden die Damensitzung zu beenden.

     

     

     

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