Zum zweiten politischen Frühschoppen lud Bürgermeister-Kandidat Thomas
Rahner in das Lokal „Geos“ am Gimbsheimer Sportplatz ein. Den erschienenen
Gästen stellte er sich vor als ein Kandidat, der durch seine 12-jährige
Erfahrung als hauptamtlicher Bürgermeister in Biebesheim und durch sein
derzeitiges Amt als Beigeordneter im Landkreis Alzey-Worms die Verwaltung
von innen genau kennt. Genauso vertraut ist ihm die kommunalpolitische
Arbeit aus den verschiedenen Gremien, in denen er seit 25 Jahren vertreten
ist. Aktuell ist er Fraktionssprecher der Grünen Liste Altrhein im
Verbandsgemeinderat. Als Rechtsanwalt ist er zudem ausgewiesener Experte in
Fragen des Verwaltungsrechts. „Wir wohnen seit drei Jahren in Gimbsheim und
fühlen uns hier sehr wohl und sehr gut aufgenommen“, so Thomas Rahner.
Seine politischen Schwerpunkte stellte er kurz vor: Wichtig sind ihm die
Selbstständigkeit der Ortsgemeinden, die er als Verbandsbürgermeister
jederzeit beratend unterstützen will. Das Thema Fusion stellt sich in den
nächsten Jahren nicht, da die VG Eich groß genug ist, um eigenständig zu
bleiben. Beim Thema Retentionsraum müsse man deutlich die Gefahren erkennen,
die ein außergewöhnliches Hochwasser wie seinerzeit an Oder und Elbe auch
für die VG Eich haben würde, müsse aber auch die Interessen der
Ortsgemeinden am Rhein klar vertreten. Die Funktion des stillgelegten
Atomkraftwerkes in Biblis als langjähriges Zwischenlager für radioaktive
Abfälle müsse auf der Ebene der Verbandsgemeinde auch stärker Beachtung
finden, durch einen Vertreter in den damit befassten Gremien und durch
Austausch mit anderen betroffenen Gemeinden und Städten. In der Diskussion
ging Thomas Rahner auf Nachfragen nach dem aktuellen Stand der Auskiesung
ein. Dabei unterstrich er die einstimmige Stellungnahme des VG-Rates, keine
weitere Auskiesung im VG-Gebiet mehr zuzulassen. Das noch genehmigte
Auskiesungsgebiet „Büttel-Ost“ könne aus verschiedenen Gründen derzeit noch
nicht umgesetzt werden.
Mit seinen Ausführungen konnte Thomas Rahner alle erschienenen Gäste
vollends überzeugen. „Wir drücken Ihnen die Daumen und machen noch ganz viel
Werbung für Sie“, so eine Gimbsheimerin, die den Termin nutzte, um den
Kandidaten einmal persönlich kennen zu lernen.
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