Mo., 28. März 2016, 08:42 Uhr
Aus dem Polizeibericht: Zweimal falscher Alarm gestern Abend in Worms
Polizei findet keinen Brand – aber Drogen!
Drogenfund nach Rauchmeldealarm
Das Auslösen seines Rauchmelders wurde einem 30-jährigem Wormser am frühen Sonntag Abend zum Verhängnis. Er selbst war gar nicht zuhause, als der Rauchmelder Alarm schlug, da die Batterie zu schwach war.
Nachdem sich Polizei und Feuerwehr Zutritt zu seiner Wohnung verschafft hatten, stellten sie zwar keinen Brand fest, konnten dafür jedoch auf dem Wohnzimmertisch offen sichtbar eine pulvrige weiße Substanz, bei der es sich mutmaßlich um Rauschgift handelt, sowie Utensilien zum Drogenkonsum feststellen.
Über einen Richter wurde daraufhin die Wohnungsdurchsuchung angeordnet, wobei unter Hinzuziehung eines Rauschgiftspürhundes noch weitere drogentypische Konsumutensilien festgestellt werden konnten.
„Falscher Notruf“
Einen schlechten Scherz erlaubten sich am Sonntag Abend zwei Jugendliche aus Worms, die bei einer Mitbürgerin anriefen und ihr gegenüber Angaben, „in Gefahr zu sein“. Dann legten die Jugendlichen auf. Als auf einen Rückruf lediglich ein Anrufbeantworter antwortete, meldete sich die besorgte Frau bei der Polizei, welche den Anrufer anhand seiner Telefonnummer identifizieren konnte und zuhause aufsuchte. Dort stellte sich schnell heraus, dass der 16-jährige Anschlussinhaber nicht in Gefahr war sondern man sich lediglich einen schlechten Scherz erlaubt hatte.
Die Polizei weißt in diesem Zusammenhang darauf hin, dass bei der Auslösung eines solchen Einsatzes Kosten entstehen, die bei vorsätzlicher Falschauslösung auch dem Verursacher in Rechnung gestellt werden können.