POL-PPMZ: Mainz (ots) In den vergangenen Tagen und Wochen ist es in der Region gehäuft zu betrügerischen Anrufen falscher Bankmitarbeiter gekommen, warnt das Polizeipräsidium Mainz. Diese Masche der Callcenterbetrüger ist nicht neu. Betroffenen entstehen regelmäßig empfindliche finanzielle Schäden. Und auch die psychischen Folgen für Kriminalitätsopfer sind bisweilen enorm.
Die Täter sind flexibel, passen die Masche immer wieder an. Sie reagieren häufig auch aus der Situation heraus - je nach Begebenheiten im konkreten Fall. Grundsätzlich lassen sich allerdings bestimmte Vorgehensweisen wiederholt feststellen. Meist haben die Täter bereits vor der Tat Kenntnisse über die Konto-Situation des Opfers, beispielsweise aus vorangegangenen Phishing-Taten. Daher verfügen sie in der Regel über hinreichend Informationen und können die Opfer entsprechend täuschen.
Ziel der Täter ist es, sich über TAN-Verfahren Überweisungen freizugeben bzw. sich diese von den Kontoinhabern freigeben zu lassen. Im Gesprächsverlauf fordern die Täter die Bestätigung durch eine TAN, um angeblich eine ungerechtfertigte Abbuchung zu verhindern. Durch Bestätigung der TAN kommt es letztlich jedoch erst zu der durch die Täter initiierten Überweisung zu Lasten des Opfers.
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