
In seiner jährlichen Mitgliederversammlung konnten die Verantwortlichen des Fördervereines Ökumenische Hospizhilfe Worms e. V. auf drei erfolgreiche Jahre seit der Gründung im Jahr 2014 zurückblicken. Wie der Vorstand des Vereines in seinem Bericht ausführte, ist es in diesem Zeitraum gelungen, die seit 21 Jahren vor Ort tätige Ökumenische Hospizhilfe finanziell so zu unterstützen, dass dringend notwendige Anschaffungen getätigt werden konnten. Insbesondere ist es gelungen, die chronische Unterdeckung im finanziellen Bereich auszugleichen.
Zu dieser erfreulichen Entwicklung haben neben den derzeit 72 Vereinsmitglieder vornehmlich Spenden von ortsansässigen Organisationen und Privatpersonen gleichermaßen beigetragen. Ungeachtet dessen beabsichtigt der Vorstand, künftig die Öffentlichkeitsarbeit weiter zu forcieren, um weite Bereiche der Bevölkerung mit dem Hospizgedanken vertraut zu machen. Vor dem Hintergrund der stetig steigenden Anzahl von Begleitungen schwerkranker und sterbender Menschen durch drei hauptamtliche und derzeit nahezu 50 ehrenamtliche Hospizhelfer, steigt zugleich auch der Finanzbedarf kontinuierlich an.
Erstmals seit Gründung fanden auch satzungsgemäß Vorstandwahlen statt. Da die bisherige 1. Vorsitzende, Frau von Heyl, aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Wahl stand, wurde der seitherige 2. Vorsitzende Hans Schmitt nunmehr einstimmig zum Nachfolger gewählt. Neu in den Vorstand gewählt wurde Frau Dr. Rosel Baum-Bodenbender als 2. Vorsitzende, der Schatzmeister Uwe Dethlefs wurde in seinem Amt bestätigt, wobei auch diese beiden Abstimmungen einstimmig erfolgten.
Der neue Vorstand kündigte an, die erfolgreiche Arbeit fortsetzen- und insbesondere auch mit der Initiative zur Errichtung eines stationären Hospizes in Kontakt zu treten zu wollen, um etwaige gemeinsame Aktionen zu beraten. Eine finanzielle Beteiligung an einer stationären Einrichtung soll jedoch nicht erfolgen, da sich der Förderverein ausschließlich zur Unterstützung der seit Jahren tätigen ambulanten Hospizhilfe verpflichtet sieht und der Bedarf an der Tätigkeit der Ökumenischen Hospizhilfe Worms unbeschadet von anderweitigen Entwicklungen bei steigender Nachfrage bestehen bleiben wird.
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